Boykott im Exit

19 Nov
2011

Gestern war mal wieder einer der Abende, die unscheinbar anfingen und dann völlig unerwartet endeten. Eigentlich wollten Michael und ich uns einen ruhigen Abend im örtlich Pub machen, doch wie es der Zufall so will, haben wir bei Facebook vom Auftritt der Band Boykott im EXIT Live Club gelesen. Weder die Band noch der Club waren uns bekannt, also haben wir kurzerhand unseren Plan geändert und sind ins EXIT gefahren.

Zu unserer Überraschung befindet sich das EXIT in der Nähe zur ehemaligen Perle (bzw. Diskothek PZwo), die man ja zu Abi-Zeiten in aller Regelmäßigkeit besucht hat. Von dem Club um die Ecke habe ich jedoch nie etwas mitbekommen. Vielleicht war meine gesellschaftliche Einstellung damals einfach anders!? Sei es drum, in einer unscheinbaren Baracke im Stile eines LPG-Verwaltungsgebäudes konnten wir das EXIT ausfindig machen.

Dort erwartete uns das absolute Kontrastprogramm zur üblichen Schwedter Partyszene: Keine solariumverbrannten Tussis, keine aufgepumpten Typen mit Silberketten und auch keine Kinder, die vom Alter her eigentlich zu Hause bei Mutti sein müssten. Nein, stattdessen trafen wir auf alternative und überaus sympathische Leute in unserem Alter, die einfach nur einen netten Abend verbringen wollten. Sowas hätte ich in Schwedt nicht erwartet!

Die Bar im DDR-Stil bot neben den üblichen Alkoholika auch interessante Mischen wie den “Mexikaner” (würde jetzt mal spontan sagen Tomatensaft mit Chilli und Vodka), so dass wir schon vor dem Auftritt der Band gut unterwegs waren. Irgendwann nach 22 Uhr hat dann Boykott auch angefangen zu spielen und hämmerten uns saubersten Deutschrock entgegen. Nachdem der Toni auch die Mikrofonprobleme gelöst hat, ist die Band gut in Fahrt gekommen und hat ordentlich gerockt. Wiedereinmal war ich positiv überrascht!

Exit Live Club in Schwedt

Vom Flair und dem Publikum ist das EXIT durchaus vergleichbar mit dem Chekov am Cottbuser Strombad. Ich konnte noch ein paar Worte mit dem Verantwortlichen reden (Micha?) und er hat mir über die Probleme mit der Stadt Schwedt berichtet. Passt irgendwie ins Bild, dass die Rentner-Stadt kein wirkliches Interesse an dem erhalt einer alternativen Jungendkultur hat. Für mich ist dieser Club jedenfalls die positive Überraschung meiner jüngsten Vergangenheit in Schwedt.

Als sich der Club dann gegen 3 Uhr mehr und mehr leerte, sind wir schließlich auch – mit einem guten Gefühl – nach Hause. Ein gelungener Abend, der echt Lust auf mehr macht. God bless Rock ‘n Roll!

Ziemlich fertig wachten wir auf den Matrazen in unserer Couch-Surfing WG auf. Der letzte Tag unserer Reise war angebrochen und so langsam ist es auch Zeit, wieder nach Hause zu kommen.

Um uns für die Gastfreundschaft bei den Finnen zu bedanken, haben wir heute noch ein üppiges Brunch vorbereitet. Leider hat nur ein Mitbewohner daran teilgenommen, da der Rest nicht anwesend war bzw. seinen Rausch ausschlafen wollte. Also haben wir mit Pauli noch kurz was gegessen und haben uns dann zum Flughafen begeben. Dieser liegt etwas außerhalb von Helsinki, aber ist mit einem Bus günstig zu erreichen.

Kurz vor 20 Uhr bin ich Passow angekommen und habe mich von meinen Eltern abholen lassen. Eine anstrengende aber interessante Reise geht zu Ende. Glücklicherweise habe ich die nächsten Tage noch Urlaub, um mich wirklich mal zu erholen.

Helsinki mal anders

16 Okt
2011

In den letzten Tagen hatten wir ja vermehrt in bezahlten Appartements geschlafen, doch leider gab es in Helsinki nicht so wirklich gute preisgünstige Übernachtungsmôglichkeiten. Also sind wir auf Couchsurfing umgestiegen und hatten uns kurzerhand in einer 3er WG unweit der Nokia Hauptzentrale eingenistet.

Couch Surfing in Helsinki

Erster Eindruck von Helsinki: Sehr modern und im Vergleich zu Tallinn auch sehr großstädtisch. Wir bewegten uns also von unserer Fähre durch das dunkle Helsinki und standen auf einmal in einem neuen Wohngebiet vor einem Hauseingang. Doch wie kommt man in die Tür rein? Natürlich nur über einen geheimen Zahlencode.

Also schnell noch unseren Host Pauli angerufen und nach dem Code gefragt. Der war aber gerade mit ein paar Dänen essen, also hat er seinem Mitbewohner Bescheid gesagt, welcher wiederum nach unten kam um uns die Tür aufzumachen. Und schon waren wir in einem 1600 € Appartement unweit des Zentrums :-)

Alle Mitbewohner in der WG waren Phd-Studenten in Physik, also hatte Anita auch gleich etwas zu quatschen. Meine klassischen Themen wie Fußball oder Eishockey waren dagegen nicht so angesagt. Mit einer Diskussion über die Unabhängigkeit Finnlands habe ich dann aber doch noch die Kurve gekriegt und konnte mich in die intellektuelle Diskussion einbringen.

Die Jungs haben uns auch gleich eine Empfehlung für die Stadtbesichtigung gegeben. Diese haben wir auch am nächsten Tag in die Tat umgesetzt. Das uns empfohlene Villenviertel war zwar eher eine Ansammlung von zentraleuropäischen Vorstadthäusern, aber dafür hat mich der klassizistische Senatsplatz mit dem Dom und den Uni-Hauptgebäude ganz gut gefallen. Achja, und die Esplanadi (Flaniermeile) waren ganz nett. Ansonsten sieht man in Helsinki eigentlich nur moderne Bebauung ohne viel Geschichte.

Esplanadi

Esplanadi

Das Nachtleben ist durchaus mit dem in anderen europäischen Großstädten vergleichbar. Zusammen mit ein paar Dänen und unseren finnischen Gastgebern sind wir an unserem zweiten Abend um die Häuser gezogen, um die örtlichen Kneipen auszuteten. Nur die Erledigung des Notdurfts scheint hier sehr liberal gehandhabt zu werden. Nachdem spätestens um 4 Uhr alle Kneipen geschlossen haben, hat sich quasi jeder mit einem gekonnten Sprühstrahl auf dem Bürgersteig verewigt.Wir wollten natürlich nicht als Touristen auffallen, also haben wir auch kurzerhand die Einfahrt zu einer großen Kaufhauskette gewässert.

Alles in Allem war es ein schöner Abend und es ist immer wieder schön, gleichgesinnte aus anderen Ländern kennen zu lernen. Lustigerweise war eine Dänin dabei, die als deutschprachiger Tourguide in Kopenhagen und Skilehrer in Österreich arbeitet.

Am fünften Tag unserer Reise verließen wir das WLAN-Mekka Tallinn und machten uns auf den Weg weiter Richtung Norden nach Helsinki.

Nicht jedoch, ohne einen Abstecher zu dem vor sich hin gammelnden sozialistischen Vorzeigetheater “Linnahall” zu machen. Wenn man diesen Betonklotz besteigt, hat man das Gefühl eine Nordkoreanische Raketenbasis zu erklimmen – irgendwie erschreckend und interessant zugleich.

Konzertsaal aus Sowjetzeiten

Alles in allem war Tallinn für mich deutlich interessanter als Riga. Also perfekt für eine Städtereise, da es dort sehr viel zu sehen gibt. Neben der mittelalterlichen Stadt selbst werden mir definitiv die vielen kleinen Bars, Restaurants und Cafés in Erinnerung bleiben. Hier gibt es wirklich eine Gastronomie-Kultur.

Ein Erlebnis war auch die Überfahrt mit der Fähre von Tallinn nach Helsinki. Wir hatten uns emotional auf eine ruhige und langweilige Überfahrt eingestellt, aber stattdessen war die Fähre das Partyboot für junggebliebene Rentner. Noch bevor wir in Tallinn abgelegt hatten, ging in unserer Sitzgruppe eine Karaokeparty los und die Leuten drängelten sich um das Mikrofon. Im Saal nebenan spielte ein Band Schunkellieder und forderte die Reisenden zum Tanzen auf. Das haben wir so absolut nicht erwartet.

Am dritten und letzten Tag in Riga hat uns der Wecker schon recht früh aus dem Bett geworfen, schließlich mussten wir unseren Bus nach Tallinn bekommen. Für 9,20 Lats (ca. 13 EUR) haben wir Tickets in einem sehr modernen Reisebus bekommen.

Zu unserer Überraschung begrüßte uns der Busfahrer in drei Sprachen (das soll ein Busfahrer in Deutschland mal nach machen) und erklärte uns die Tour nach Tallinn. Die gut vierstündige Fahrt auf der Europastraße 67 (“Via Baltika”) führte uns vorbei an schier endlosen Waldgebieten und Seen, was mich irgendwie an die Busfahrten durch Schweden erinnerte. Die Grenze zwischen Lettland und Estland sah genau so leer aus wie die in Schwedt. Es gab keine Kontrollen, lediglich in der nächsten Ortschaft wurden wir kurz angehalten, um unsere Tickets vorzuzeigen.

Und dann waren wir auch schon in Tallinn, welches mir deutlich lebhafter vorkam als Riga (und das obwohl es deutlich kleiner ist). Unsere Unterkunft mit dem tollen Namen “Flying Kiwi Hostel” lag in der Altstadt direkt am Aufgang zum Domberg. Gefühlt war die Temperatur in unserem Zimmer zwar geringer als draußen, aber das war uns erstmal egal, da uns der Magen knurrte.

So haben wir uns in der angesagten Kneipe “Hell Hunt” zwischen gut beschützten Diplomaten erstmal etwas herzhaftes zum Mittag gegönnt und einen Tourenplan gemacht. Nach der Stärkung haben wir erstmal den nahegelegenen Domberg bestiegen. Neben dem Estnischen Parlament, der Alexander Nevski Kathedrale und dem Dom findet man hier haufenweise Botschaften, die in schick renovierten Häuschen beherbergt sind. Ganz nebenbei hat man von dort oben auch eine prima Aussicht über die Stadt. Leider hat uns der Qualm von einem weit entfernten Feuer etwas die Sicht vermiest, aber man kann ja nicht alles haben.

Tallin von Domberg

Ziemlich kaputt und durchgefroren gönnten wir uns anschließend eine heiße Schokolade im “Café Kehrwieder”. Dann war der Tag auch schon fast wieder rum. Nachdem wir unser Zimmer mit einem Mini-Heizlüfter auf eine Temperatur über 16 Grad hieven konnten, schliefen wir entspannt ein.

Kalt, aber herzlich

11 Okt
2011

Ordentlich ausgeschlafen weckten uns trotz des zu erwartenden schlechten Wetters einige Sonnenstrahlen in unserem Dachgeschoss-Zimmer. Die Temperatur draußen war nur unwesentlich kälter als drinnen, also gönnten wir uns ein ausgiebiges Frühstück im nahe gelegenen Pirmčeks.

Wir entschlossen uns, weiter die Touristenrouten abzuklappern. Also ging es zunächst rauf auf die Petrikirche (es gibt hier eine Aussichtsplattform auf 72 Metern Höhe), wo wir bei sibirisch kalten Winden den Ausblick über Riga genossen. Anschließend trieb es uns zum Pulverturm mit einem Stück erhaltener Stadtmauer schließlich zur Christlich-Orthodoxen Kirche etwas abseits des Stadtzentrums.  Wie es der Zufall so will, wurden wir dort Zeuge einer heiligen Messe, deren Gebräuche mir noch (be)fremdlicher waren als die herkömmlicher Gottesdienste.

Riga

Ziemlich zugenebelt ging es dann zurück ins Stadtzentrum. Dort haben wir den örtlichen Hesburger besucht, um einen Vergleich mit den uns bekannten Fastfood-Ketten herzustellen. Und in der Tat, preislich und geschmacklich sind die Burger durchaus konkurrenzfähig im Vergleich zu den einheimischen Ketten.

Den Abend haben wir noch in der Sia Olive Oil (“Čeks”) bei Bruschetta und einem Glas Wein und stilvoll ausklingen lassen. Nur die Frage, ob die Kellnerin nach ihrer Schicht noch einen Zusatzdienst für den Geschäftsmann an der Bar erbringt, konnten wir bis zum Ende des Abends nicht zweifelsfrei klären.

Erkenntnisse: Die Bars und Restaurants hier sind überaus stilvoll eingerichtet.

In Lettland werden Filme so schlecht synchronisiert, das glaubt man gar nicht. Wir haben einen Film gesehen, wo eine einzige emotionslose Stimme den ganzen Film synchronisiert. Dabei war es völlig egal, ob im Film geflüstert oder geschrien wird. Vom Geschlecht des Schauspielers mal ganz zu schweigen.

Abflug nach Riga

10 Okt
2011

Da mein Sommerurlaub ja leider ins Wasser gefallen war, entschloss ich mich meinem Herbsturlaub im Baltikum zu verbringen. Mit von der Partie war auch Anita, mit der ich ja schon England bereist habe.

Meinen ersten Eindruck von Lettland bekam ich, als meine Propellermaschine beim Landeanflug die Wolkendecke durchstößt. Eigentlich sieht man nur Wald und kaum Population.

Bei der Fahrt mit dem Transferbus sieht man noch vereinzelt Holzhäuser an den Schnellstraßen sehen, die wohl einen Hinweis auf die Architektur vergangener Tage geben. Ansonsten sieht man die Dependancen westlicher Autohersteller und vereinzelt auch Plattenbauten wie in Berlin-Marzahn.

Nach 20 minutiger Fahrt mit dem Flughafen Bus fand ich mich auch schon im Stadtzentrum von Riga wieder und musste mir durch die verwinkelten Gassen der Altstadt den Weg zum Red Roof Hostel bahnen. Auf den 500 Metern bin ich an 3 riesigen, modernen Einkaufstempeln vorbei gelaufen. Ob die wohl für die vielen Touristen sind? Sonderlich voll kamen mir die Umgebung jedenfalls nicht vor.

Nach einem ersten Rundgang mussten wir feststellen, dass auch in Lettland am Montag oftmals Ruhetag ist und somit die wichtigsten Museen geschlossen haben. Um die Zeit bei Regen trotzdem einigermaßen sinnvoll über die Runden zu bringen, enterten wir einen der vielen Kosumtempel, um recht schnell festzustellen, dass die Textilienpreise hier genauso hoch sind wie in Deutschland. Man fragt sich, wie ein Lette sich das leisten kann?!

Also sind wir weiter zu den Markthallen am Zentralmarkt, die preislich wohl eher dem lettischen Preisgefüge entsprehcen. Nur etwas warmes zu essen findet man dort nur sehr schwierig.  Wir haben bestimmt für eine Stunde etwas gesucht, bis wir dann zwischen halbierten Schweinen und stinkendem Fisch doch noch fündig wurden. Einen Gulaschteller für 1 EUR hätte ich im Stadtzentrum wohl nicht bekommen. Und auch für die überaus leckeren Süßspeisen zum Nachtisch hätte man woanders locker das 3-4 Fache bezahlt.

Markthalle in Riga

Nach der ziemlich geruchsintensiven Markthallen-Erfahrung gingen wir weiter zum Botschafts-Viertel, welches viele schöne Gründerzeiten Gebäude beherbergt. Dort findet man auch schöne Restaurants, wie das mehrfach empfohlene KID. Wir gönnten uns da ein ziemlich gehobenes Essen zu bodenständigen Preisen. Da der Abend noch jung war, haben wir im BonVivant noch ein (paar) Absacker getrunken.

Der Heimweg durch die engen Gassen von Tallinn erfolgte dann eher auf indirektem Wege, da die Straßen bei Dunkelheit und Alkohol im Blut einfach mal ganz anders aussehen. Nichts desto trotz, wir haben es geschafft und sind relativ zeitnah ins Bett gefallen.

Erkenntnisse: Lettisch klingt wie eine Mischung aus Schwedisch und Finnisch.

Man sieht im Stadtbild noch des öfteren Kyrillische Buchstaben.

Speziell für die Immobilienmesse EXPO REAL 2011 in München hat die Stadt Schwedt/Oder als regionaler Wachstumskern einen neuen Image-Film erstellt. Ich finde die Sache eigentlich sehr gelungen, deswegen möchte ich das euch nicht vorenthalten:

Energize in Schwedt

Bei dem der Film Interesse an der Region geweckt hat, kann hier mal auf den Immobilienmarkt nachschauen. Als Schwedter nimmt man die Erdölraffinerie, die Papierfabriken und den Hafen schon als ganz normal hin. Dabei sind es sehr große Unternehmen mit einer großen Ausstrahlung für die gesamte Region. Der Film macht dies noch einmal mehr deutlich.

Gestern fand die erste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung (SVV) nach der Sommerpause statt. Als Neu-Bürger von Schwedt wollte ich es mir natürlich nicht entgehen lassen, mir mal die herrschende Klasse bei der Arbeit anzuschauen. Außerdem hatte ich ein kleines Anliegen, dass ich den örtlichen Politikern mal vorschlagen wollte. Dafür gibt es glücklicherweise zu beginn jeder SVV eine Einwohnerfragestunde, in der man seine eigenen Ideen vortragen kann.

Nachdem der Denkmalschutzpreis verliehen wurde, durfte ich als Erster im Rahmen der Einwohnerfragestunde mein Anliegen vortragen. Ich hatte vor den Stadtverordneten angemerkt, dass ich mir eine bessere Anbindung von Berlin nach Schwedt wünsche. Und zwar ganz speziell an Wochenende nach 24 Uhr. Da sieht es nämlich ganz dürftig aus und man kommt nicht mehr weg aus Berlin.

Der Vorsitzende der SVV entgegnete mir, dass es diesbezüglich schon einige Versuche gab und man deswegen einen Bus von Eberswalde nach Schwedt eingerichtet hat. Der Bürgermeister von Schwedt hat es aber richtig aufgefasst und bemerkt, dass ich mir eine Verbindung auch nach 24 Uhr wünsche. Er wird mein Anliegen an die örtliche Busgesellschaft weiter leiten. Damit war ich erstmal durch.

Leider hat man als Bürger nicht die Möglichkeit, auf die Antworten der Verordneten einzugehen. Man soll sich nach der Fragestellung wieder artig zurück zu seinem Platz bewegen. Eine richtige Diskussion kommt so nicht auf, aber anscheinend ist das auch nicht gewünscht.

Ich für meinen Teil bin aber trotzdem erstmal zufrieden. Mein Anliegen wurde weiter geleitet und ich werde jetzt erstmal warten, was noch kommt. Wer weiß, vielleicht gibt es ja demnächst wirklich einen Partybus nach Berlin, der den Ansprüchen junger Leute gerecht wird. Im Sitzungssaal selbst habe ich den Altersdurchschnitt wohl um ca. 20 Jahre unterboten, aber vielleicht findest sich ja trotzdem ein Stadtverordneter, der auf meiner Seite ist ;-) . Schön wärs!

Update 21.09.11: Ich habe nun tatsächlich eine Nachricht von der UVG (Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH) bekommen. Sie wollen sich gerne mit mir Treffen und mögliche Perspektiven für den Partybus besprechen. Das finde ich schon mal sehr schön! Ich werde also an der Sache dran bleiben.

Alles Pizza oder was?

21 Jul
2011

Bedingt durch mein Fußverletztung habe ich es mir den in letzten Wochen gut gehen lassen und mir mein Essen regelmäßig in Form von heißen Pizzas nach Hause liefern lassen. Zu meiner Überaschung habe ich festgestellt, dass es in Schwedt einige gute Pizza-Lieferanten gibt, die ich hier gerne weiter empfehlen möchte:

Pizzaland hat einen kostenlosen Lieferservice innerhalb von Schwedt, allerdings erst ab einem Mindestbestellwert von 7 Euro. Bei Pizza Planet es ähnlich, man muss hier aber für mindestens 7,50 Euro bestellen. Geschmacklich sind beide Anbieter sehr lecker, wobei ich Pizza Planet aufgrund der leckeren Burger bevorzugen würde. Einziger Wermutstropfen: Alle Lieferanten schließen Werktags von 13.30 – 16.00 bzw. 17.00 Uhr. Ein studentisches Mittag kann man hier also vergessen :-(

Übrigens kann man auch im örtlichen China-Restaurant und beim Griechen Essen bestellen, allerdings muss man es sich dann selbst abholen. Wer wie ich neu in eine Stadt gekommen ist, der kann beim Lieferhelden seinen Pizza Lieferdienst finden. Ich konnte jedenfalls gut damit überleben :-)

Hoch