Umgebung von Dublin

Den dritten Tag in Irland sind wir nach dem Tipp der Nachtwächterin unseres Hostels früh mit der DART (Regionalbahn von Dublin) raus in die Natur gefahren. Zunächst sind wir zu einem eher verschlafenen langweiligen Fischerdorf namens Howth. Dort kann man richtig gut wandern und die Klippen besteigen. Wir hatten aber leider nicht so viel Zeit, deswegen haben wir uns nach einem kleinen Hafenrundgang nur einen frischen und überaus leckeren Räuscherfisch gegönnt.

Fischerdorf Howth
Fischerdorf Howth

Danach weiter zu Malahide Castle, welches wir zunächst einmal finden mussten. Die Parkanlage war wirklich extrem weitläufig und teilweise auch verwaldet. Nichtsdestotrotz haben wir die Burg gefunden. Drinnen durfte man leider keine Bilder machen (wie bei so vielen Sehenswürdigkeiten), aber wir waren uns einig, dass man auf der Burg schon ganz gut leben kann.

Sportliche Betätigung vor Malahide Castle
Sportliche Betätigung vor Malahide Castle
Nicole ist auch am Posen
Nicole ist auch am Posen

Um unser Tagesticket auch endgültig abzufahren, sind wir noch mit der DART zu den Stränden südlich von Dublin nach Killiney. Dort muss man eigentlich nur aus dem Bahnhof rausgehen und ist an einem schönen Strand. Nachdem wir den halben Strand nach schönen Steinen abgesucht hatten, sind wir wieder zurück nach Dublin.

Nach dem Abendbrot bei Supermac © (Smokey Beacon Burger Menü für 6,70 EUR) haben wir uns dann noch ein paar Bier in der legendären Temple Bar im gleichnamigen Bezirk genehmigt. Das Guinness hat mich immer noch nicht sonderlich gut geschmeckt, vielleicht lag es auch einfach nur an den horrenden Preisen (ein Pint Bier kostet hier 5,50 – 6 EUR!). Als Ausgleich haben wir uns ein paar von den überaus schicken Bierdeckeln mitgenommen.

Im Inneren der legendären Temple Bar
Im Inneren der legendären Temple Bar

Mit leerem Portemonnaie sind wir dann zurück zur Unterkunft, um im TV Raum zu entspannen und uns mental auf den baldigen Abflug einzustimmen. Die Pakistanische Flurparty hat uns zwar um einen kurzen Schlaf gebracht, aber letztendlich war es besser, als auf der Straße rumzulungern. Um 3 Uhr nachts sind wir dann los um den Bus zum Flughafen zu nehmen. Auf dem Weg zur Bushaltestelle konnte uns aber noch ein Taxifahrer überzeugen, bei ihm für 7 EUR pro Nase zum Flughafen zu fahren (Linienbus hätte 6 EUR gekostet). Anscheinend hat er meine Frage, wie lange denn die Fahrt dauert, als Aufforderung verstanden ordentlich Gas zu geben. Der Typ hatte jedenfalls nen ordentlichen Bleifuß und wir sind mit geschätzten 120 durch die Stadt geballert. Dafür waren wir dann aber auch nach 15 Minuten am Flughafen. Dort hob die Maschine pünktlich um 6.05 Uhr ab und wir waren nach 2 Stunden Flug wieder in Deutschland gelandet.

Ein überaus schöner Urlaub ging zu Ende. Man hätte vielleicht noch einen Tag länger dort bleiben können, aber wir wussten ja bei der Buchung des Fluges nicht genau, ob Nicole noch Nachprüfungen schreiben muss. Das nächste Reiseziel wird entweder Spanien, Italien oder Frankreich. Mal schaun!

Dublin erkunden

Nachdem wir am gestrigen Tagen schon einen groben Überblick über die Stadt bekommen haben, wollten wir uns heute einige Sehenswürdigkeiten etwas genauer anschauen. Leider haben wir den Morgen etwas verpennt und sind erst kurz vor 11 vom Hostel losgekommen. Wir mussten uns also beeilen, da unsere Bustickets nur noch eine begrenzte Zeit gültig waren und wir ja noch was von der Stadt sehen wollten. Unser erster Ausstieg war St. Patrick’s Cathedral, wo man für einen überteuerten Eintritt von 5 EUR einen Blick in das Innere werfen konnte. Dort liegen übrigens auch die Überreste von Jonathan Swift begraben, trotzdem sind wir gleich weiter zur Guinness-Brauerei gefahren.

Dort wurde uns die Herstellung des berühmten dunklen Bieres sehr anschaulich erklärt. Schon alleine der Duft vom geröstetem Malz war den Eintritt wert! Über mehrere Etagen hat man dann die Zusammensetzung des Bieres erklärt bekommen und ganz oben in der Gravity Bar gab es dann auch das fertige Endprodukt zum Kosten 🙂 Alles in allem kann ich den Brauerei-Besuch nur weiterempfehlen!

Blick von der Gravity Bar über Dublin
Blick von der Gravity Bar über Dublin

Leider war unser Busticket nur noch wenige Stunden gültig, so mussten wir Kilmainham Gaol (altes Gefängnis) nur im Schnelldurchlauf von außen betrachten. Das nahegelegene Irish Museum of Modern Art war leider geschlossen. Da wir ja selbst noch Studenten sind, wollten wir uns auch nicht den Besuch des Trinity College entgehen lassen. Dort war übrigens gerade Fresher’s Week (Erstsemestlerwoche) und auf dem historischen Campus war ordentlich was los. Wir wurden auch mehrfach von den verschiedenen Studentenvereinigungen angesprochen, ob wir eintreten wollen. Da gibt es echt die lustigsten Sachen, die man neben dem Studium machen kann (mein Favorit: Michael Jackson Gedächtnis Club)

Trinity College in Dublin
Trinity College in Dublin

Nichtsdestotrotz haben wir die Touristen raushängen lassen und sind mehr oder weniger direkt zur Alten Bibliothek, wo das berühmte Book of Kells liegt. Eigentlich ist dieses Buch nur wegen seiner überaus schönen Verzierung und der guten Erhaltung bekannt, der Inhalt ist jedenfalls nebensächlich. In einem Glastresen hinter Panzerglas konnte man einen Blick darauf werfen. Viel beeindruckender fand ich allerdings die Bibliothek selbst, die meterhohen Holzregale mit den uralten Büchern und der Geruch von Leder und altem Papier erlebt man nicht alle Tage. Leider durften wir wie so oft keine Bilder machen, schade.

Da unser Busticket nun endgültig abgelaufen war, sind wir zu Fuß weiter zum nahegelegenen Merrion Square, wo man neben einer schönen Parkanlage auch einen überaus lässig posierenden Oscar Wilde auf einem Granitfelsen finden kann. Nach einem kurzen Nickerchen auf dem überaus gepflegten Rasen sind wir weiter zu der Einkaufsstraße in Dublin – Grafton Street. Hier gibt es ungelogen alle 10 Meter einen (Mobil)Telefonladen, aber auch höherpreisige Geschäfte und interessante Straßenmusiker. Am Ende der Straße befindet sich eine freizügige Statue einer gut-proportionierten Frau namens Molly Malone. Die Statue bezieht sich auf ein bekanntes irisches Volkslied, in dem eine schöne Dubliner Fischhändlerin in jungen Jahren an Fieber stirbt. Nachdem wir auch hier ein Foto geschossen haben, machten wir uns langsam zurück auf den Weg in die Jugendherberge, morgen ist ja auch noch ein Tag.

Oscar Wilde
Oscar Wilde

Kurztrip nach Dublin

Nach einem entspannten Flug mit Ryanair sind wir mit einem Bus direkt vom Flughafen in die Innenstadt von Dublin gefahren. Auf dem Weg fielen uns die vielen Wahlplakate an den Laternen auf. Komischerweise stand dort aber immer nur Yes oder No drauf! Irgendwann haben wir dann mitbekommen, dass es hier um die Wahl zur Anerkennung der Lissabon-Verträge ging. Ich bezweifle, dass die Menschen den genauen Inhalt dieser Verträge überhaupt verstanden haben (ich habe es jedenfalls nicht), aber eigentlich ist das ja Demokratie aus dem Lehrbuch. Die Leute dürfen entscheiden, ob Irland die EU-Verfassung unterschreibt oder nicht.

In der Innenstadt von Dublin erwartete uns eine unglaubliche Menge von Leuten in roten bzw. grünen Trikots, die unsere Suche nach dem Hostel nicht gerade vereinfachten. Zum Glück war unser Hostel aber nur wenige Meter von der Bushaltestelle entfernt, sodass wir schnellen Schrittes unsere Rücksäcke wegbringen konnten.

Dieses Hostel mit dem klangvollen Namen „Litton Lane Hostel“ in der gleichnamigen Gasse hatten wir uns vorher im Internet anhand von Bildern und Bewertungen rausgesucht und eigentlich sollte es eine „billige und schöne Unterkunft“ sein. Bei der Ankunft mussten wir allerdings feststellen, dass das Hostel außer einer zentralen Lage nicht wirklich viel zu bieten hat. Es war dreckig, roch nach komischen Reinigungsmitteln und lag genau neben dem gefühlten Ballermann-Pub von Dublin. Achso, und die Klos waren nicht abschließbar. Aber wenigstens hatten wir das 8er Zimmer für uns alleine – immerhin etwas.

Danach haben wir uns erstmal in einer bekannten Fast-Food-Kette ein schönes Menü geholt und uns etwas durch die immer noch sehr dichtgedrängte Menschenmenge zu den ersten Sehenswürdigkeiten vorgedrängt. Das erstaunliche war, es gab kaum Polizeipräsenz, keine Absperrungen geschweige denn eine Fantrennung, wie man es von deutschen Fußballspielen kennt. Und trotzdem hat es funktioniert ohne Randale oder Schlägereien! Das gleiche Bild haben wir später übrigens auch im Fernsehen gesehen: Im Stadion saßen die Fangruppen nicht etwa getrennt in verschiedenen Blöcken sondern total durchmischt.

O'Connell Street in Dublin
O’Connell Street in Dublin

Nicht zu übersehen war die Statue von Daniel O’Connell, einem nationalistischen Führer des frühen 19. Jahrhunderts sowie das moderne Wahrzeiten von Dublin mit dem Namen „The Spire“. Diese überdimensionierte Stecknadel ist doch tatsächlich 120 Meter hoch! Gleich daneben befindet sich das Hauptpostamt („General Post Office“), was uns auch ein Foto wert war.

The Spire und das Postamt in Dublin
The Spire und das Postamt in Dublin

Danach sind wir erstmal weiter in eine benachbarte Henry Street und zogen vorbei an bekannten Kaufhäusern wie Debenhams oder Hickeys. Wir sind sogar mal in ein Kaufhaus reingegangen, aber die Preise waren nicht wirklich gut und außerdem waren die Klamotten nicht viel anders als bei uns. Am Ende von Henrys Straße steht noch eine schöne Kirche, welches ein Nobelrestaurant mit dem Namen „The Church“ beinhaltet. Dann sind wir weiter zum „Garden of Remembrance“. Dort steht ein Denkmal für alle, die ihr Leben im Irischen Freiheitskampf gelassen haben.

Während wir die schöne Nachmittagssonne genossen, zogen die Heerscharen von Fußballfans an uns vorbei Richtung Stadion. Wir ließen uns davon anstecken und folgten den Leuten weiter zum Croke Park, wo heute das Endspiel um den Irischen Pokal stattfand. Leider konnten wir keine Karten mehr ergattern, das Spiel war nämlich restlos ausverkauft.

Menschenmengen auf dem Weg zum Stadion
Menschenmengen auf dem Weg zum Stadion

Nach ca. 3 Stunden Stadtrundgang und geschätzten 25 Sehenswürdigkeiten waren wir schon ziemlich fertig. An einer Ampelkreuzung hat uns dann ein überaus freundlicher Fremdenführer (Neudeutsch sagt man ja auch Tourguide dazu) angequatscht, ob wir denn nicht eine Hopon-Hopoff Tour mitmachen möchten. Der Typ hat uns genau im richtigen Moment erwischt, wir hatten nämlich kaum noch Lust weiter umherzulatschen. Also haben wir uns für 13 EUR ein Studententicket geholt (erstaunlicherweise haben sie sogar unsere deutschen Studentenausweise anerkannt, meine Anerkennung!) mit dem wir die nächsten 24 Stunden diesen Hopon-Hopoff Bus nutzen konnten.

Da kommt unser Bus
Da kommt unser Bus

Wir haben uns natürlich gleich hoch auf das Sonnendeck gesetzt, obwohl die Sonne sich immer mehr bedeckt hielt. Die Bustour führte uns vorbei an das Trinity College, den Marrion Square, St. Patricks Cathedral, Kilmainham Gaol und anderen Sehenswürdigkeiten. Wir hatten aber nicht die Muße irgendwo auszusteigen, denn wir wollten erstmal einen Überblick über die Stadt bekommen. Ziemlich fertig sind wir dann abends ins Bett gefallen.

Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier in Cottbus

Nachdem ich die Auftritte von Guido Westerwelle und Gregor Gysi in Cottbus verpasst hatte, wollte ich mir heute endlich mal einen Spitzenpolitiker live anhören. Die SPD veranstaltete nämlich auf dem Stadthallenvorplatz eine Wahlkampfveranstaltung mit dem SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier und dem Ministerpräsidenten von Brandenburg Matthias Platzeck.  Der Stadthallenvorplatz hatte sich gut gefüllt und mich erwartete eine große Menge an Polizisten, Security und zivilen Sicherheitsleuten. Als erfahrener Stadiongänger wusste ich die Gesetzeshüter gezielt zu umgehen und habe mich bis in die Mitte der Menge vorgearbeitet. Das erste, was mir aufgefallen war, sind die überaus gut gestalteten Plakate, die die Menschen nach jedem lauteren Satz von Steinmeier hochhielten. Da hat sich die SPD wohl mal gut beraten lassen!

Frankie, der einen Tag zuvor noch im TV-Duell gegen Angela Merkel antreten musste, hat sich eigentlich ganz gut präsentiert. Er wirkte sehr authentisch und volksnah und hat eigentlich das gesagt, was die Leute hören wollten. Gerade beim Thema Bildung sind meine Ohren etwas spitzer geworden, denn laut Frank-Walter gibt es keine Studiengebühren mit ihm. Das Ziel soll es sogar sein, die Bildung komplett kostenlos zu machen, angefangen vom Kindergarten bis zur Uni. Hört hört! Nach der Rede musste er gleich weiter nach Würzburg und den gleichen Mist nochmal erzählen, was ’ne arme Sau.

Meinen Glauben an ehrliche Politik habe ich heute zwar nicht zurück bekommen, trotzdem war ich positiv überrascht von der Rhetorik von Frank-Walter Steinmeier. Jetzt muss ich erstmal los zum Fußball ins Stadion der Freundschaft. Bis dann!

Frank-Walter Steinmeier auf Wahlkampf in Cottbus
Frank-Walter Steinmeier auf Wahlkampf in Cottbus

10 Dinge, die man als Student in Cottbus machen muss, bevor das Studium zu Ende ist

Kneipentour durch die Ebert-Straße und den Altmarkt

Als richtiger Student gehört es sich einfach, mal eine Runde durch die örtliche Kneipenszene zu drehen.  In England nennt sich das ganze „Pub Crawl“ und in Cottbus gab es das mal unter dem Titel „Bierathlon“. Die ideale Umgebung hierfür ist die Friedrich-Ebert-Straße mit den Kneipen Zelig, Edelweiß, Manali, Piranha und Comicaze sowie der Altmarkt/Sprem mit dem Mosquito, Brau & Bistro, Cafe Moskau, U-Boot, Kaleu und Jimmy’s und Franky’s. Wohlgemerkt liegen diese Kneipen auf einer Wegstrecke von maximal 1500 Meter, also man muss nicht mal viel laufen. Viel Erfolg!

Karneval feiern

Cottbus ist ja bekanntlich die Karnevalshochburg in Ostdeutschland. Zwar kann man sich hier in Qualität und Größe nicht ganz mit der Konkurrenz aus Mainz oder Köln messen, aber ein überaus fröhliches und lustiges Fest ist es auf alle Fälle. Besonders empfehlen möchte ich die alljährliche Karnevalsparty im Festzelt auf dem Viehmarkt, dort geht echt die Post ab und es hält niemanden still auf den Füßen.

Fußball gucken

Zwar ist der FC Energie Cottbus letztes Jahr aus der 1.Bundesliga abgestiegen, der Stimmung bei den Heimspielen tut es aber keinen Abbruch. So um die 13.000 Zuschauer sind immer da (oder anders ausgedrückt ca. 15% der Cottbuser Bevölkerung), besonderes Hightlight sind aber immer wieder die Ostderbys gegen Union Berlin oder Hansa Rostock. Die Atmosphäre in diesem engen Stadion ohne viel Luxus, aber dafür mit Fans die 100%ig hinter der eigenen Mannschaft stehen, sollte man einmal miterlebt haben.

Weltspiegel

Hierbei handelt es sich um nichts Bedeutenderes als den ältesten noch betriebenen Kino-Zweckbau Deutschlands. Und das steht in Cottbus? Ja richtig, Cottbus war zur Jahrhundertwende des vorletzten Jahrhunderts eine überaus wohlhabende Stadt (nicht so wie heute), und da wollte sich das Bürgertum nicht lumpen lassen und hat sich ein sogenanntes Lichtspielhaus bauen lassen. Die Architektur ist beeindruckend und so einen Flair hat man in keinem Multiplex-Tempel, wie sie heute überall stehen.

Party in der eigenen WG veranstalten

Es gibt doch nichts Schöneres als in einer gut funktionierenden WG mit netten Mitbewohnern(innen) zu leben. Sobald man die optimale WG für sich gefunden hat, kann man eigentlich schon mit der Partyplanung beginnen. Optimalerweise sollte jeder Mitbewohner eine breite Palette an Freunden einladen, um die Diversität der Partygäste zu erhöhen. Und man muss sich ein Konzept überlegen, wie man sich vor unerwarteten Beschwerden der Nachbarn schützt. Die Einladung kann ja heutzutage per StudiVZ Gruppe erfolgen, so dass man auch einen Überblick über die Gäste hat.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich noch bei den damaligen Bewohnern der Schachtelhalm-WG bedanken. Eure inoffizielle Semesterabsch(l)ussparty im Juli 2003 war der absolute Hammer! Die Party ist definitv in den Top 5 meiner besten Parties (und ich habe schon ne Menge gefeiert). Nur die Polizei hätte man damals noch besser abwimmeln können. 😉

Mit der Parkeisenbahn zum Tierpark

Falls man am Vortag die ultimative WG-Party gefeiert hat und man am nächsten Morgen ein wenig verkatert daher kommt, lohnt sich vielleicht ein Ausflug mit der Parkeisenbahnn Cottbus (früher Pioniereisenbahn). Diese schlängelt sich auf 600 mm Spurbreite durch den Süden von Cottbus vorbei am Stadion der Freundschaft, Spreeauenpark und dem Messegelände zum Tierpark. Frische Luft hat noch keinem geschadet!

Tagebaue angucken

Die Region um Cottbus ist ja geradezu überseht von Tagebauen bzw. Tagebau-Restlöchern. Nur wenige Kilometer außerhalb von Cottbus befindet sich der Tagebau Cottbus-Ost, welcher in Zukunft mit Wasser geflutet und in ein Naherholungsgebiet umgewandelt werden soll. Einen besonderen Blick über diesen Tagebau bekommt man vom Aussichtsturm in Merzdorf. Aus ca. 30 Metern Höhe hat man da einen prächtigen Blick auf die Mondlandschaft und kann erahnen, welche Dimensionen der zukünftige Cottbuser Ostsee einmal einnehmen wird.

Culture Night im Bebel

Bekanntlich ist die BTU in Cottbus ja eine Uni mit einem hohen Anteil ausländischer Studierender. Und wie Austauschstudenten so feiern, das kann man am besten im Bebel erleben. Der Club befindet sich gleich neben der Uni-Bibliothek und ist der Treffpunkt für partywütige Austauschstudenten. Besonders empfehlenswert sind hierbei die „Culture Nights“, welche regelmäßig von den Austauschstudenten der jeweiligen Länder veranstaltet werden. Mein Tipp: Mexican Culture Night!

Im Stadtwächter etwas essen oder trinken

Falls man abends ein Bierchen in einer besonderen Atmosphäre trinken möchte, bietet sich ein Besuch beim „Stadtwächter“ an. In dieser Bar kann man – umgeben von mittelalterlichen Mauerwerken – mit Stil den Abend ausklingen lassen. Wo sonst kann man denn schon in einer Stadtmauer feiern?

Party im Gladhouse

Etwas abseits vom Stadtzentrum liegt das Gladhouse, ein alternativ angehauchtes Jungendkulturzentrum mit super Preisen aber noch besserer Musik. Die haben schon Leute wie die Sportfreunde Stiller, Beatsteaks oder auch Northern Lite nach Cottbus gelockt, zu empfehlen sind aber auch die regelmäßigen Live-Konzerte von nicht so bekannten Bands. Die Rockfaktor ist jedenfalls immer meistens vorhanden!