Mexikanischer Abend mit englischem Ende

Was kann man schöneres an einem Sonntagabend in Cottbus machen, als gemeinsam mit Freunden aus Mexiko, Griechenland, England und Russland zu kochen? Nichts! Deswegen haben wir uns relativ spontan entschlossen, ein paar Tortillas zu machen und Bier auf mexikanische Art zu trinken. Santiago hatte extra die Rezepte seiner Tante geholt, damit es auch ja gut schmeckt.

Die Tortillas haben wir mit Maismehl und Wasser gemacht und lediglich für eine halbe Minute pro Seite in einer trockenen Pfanne gebraten. Dazu gab es Hühnchenstreifen mit einer Schokoladen-Chilli-Sauße (kein Scherz) und warmgemachten Wachtelbohnen. Das Ganze hat erstaunlich gut geschmeckt, sodass ich es später bestimmt noch einmal machen werde.

Sozusagen als Nachtisch gab es dann Bier mit Chillipulver, Tomatensaft und noch etwas. Die Zutaten hatte Santiago extra aus Mexiko importiert, denn hier gibt es das Zeug nicht. In Mexico ist diese Art des Bieres sehr angesagt und es gibt es auch schon fertig zusammen gemixt. Für meinen Geschmack war die Chilli-Note etwas zu stark, da muss ich beim nächsten mal die Mengen noch anpassen. 😉

Zutaten für das mexikanische Bier

Am Ende haben wir noch mit Titika telefoniert, welche heute morgen von Cottbus nach Newcastle umgezogen ist. Sie studiert Euro Hydro-Informatics and Water Management und in diesem Studium „müssen“ die Studenten jedes Semester an eine andere Uni. Schade, dass es bei meinem Studium so etwas nicht gibt. Auf jeden Fall ist es sehr ernüchternd, immer wieder die neu geschaffenen Freundschaften zu verlieren, da sie zurück in ihre Heimatländer gehen oder wie hier an eine andere Uni wechseln.

Ich werde dann mal weiter an meiner Masterarbeit werkeln…

Zurück aus dem Winterurlaub in Frankreich

Wieder einmal hat sich die alte Cottbuser Bande auf die Reise nach Frankreich gemacht, um gemeinsam die Pisten unsicher zu machen und den Jahreswechsel zu feiern. Wieder einmal war das Ziel das kleine Örtchen La Rosière auf 1850 m Höhe in direkter Nähe zum Mont Blanc. Die Anfahrt war wie immer lang und eng, schließlich mussten wir uns mit ausreichend Genussmitteln ausstatten. Leider hat es dieses Jahr das Wetter nicht so gut mit uns gemeint, nur am ersten Tag war wirklich gutes Wetter. Dafür hat der Cuba Libre und das abendliche Bier am Pool aber gut geschmeckt.

Bei der Rückfahrt waren wir allerdings ein Mann weniger, denn Jörg hat sich leider beim Snowboarden den Oberarm gebrochen. Er hat Silvester auf seiner eigenen Art und Weise mit einer ordentlichen Portion Morphium im Krankenhaus von Bourg-Saint-Maurice verbracht. Die recht ansehnliche Krankenschwester hat sich bei unseren Besuchen aber gut um ihn gekümmert. 😉 Gute Besserung noch mal auf diesem Wege!

Jetzt geht für mich erstmal der Unialltag weiter, schließlich möchte ich in diesem Jahr noch meinen Master abschließen (einer meiner guten Vorsätze fürs neue Jahr).