Einmal Erasmus, immer Erasmus

Bedingt durch meine ehrenamtliche Arbeit beim Akademischen Auslandsamt unserer Uni kommt es wieder hoch, dieses Erasmus-Gefühl. Mittlerweile ist mein eigenes Erasmus-Studium in Schweden gut fünf Jahre zurück, aber trotzdem scheine ich immer noch diesen „Erasmus-Virus“ in mir zu tragen. Glücklicherweise gibt es auch in Cottbus haufenweise Erasmus-Studenten, die mein Studium hier fast so aufregend machen wie die Zeit damals in Schweden. Ich mag einfach das Gefühl, mit den Leuten aus der ganzen Welt, Zeit zu verbringen, neue Sprachen zu lernen, neue Kulturkreise zu erschließen.

Gerade gestern war wieder eine spanische Party im quasiMono, wo die Spanier erneut unter Beweis gestellt haben, dass sie einfach die Partynation sind. Überhaupt ist die Gemeinschaft der Austauschstudenten hier wirklich außergewöhnlich, jeder kennt jeden und die Stimmung untereinander ist bestens. Ich bin mittlerweile auch voll in der internationalen Gemeinschaft integriert und es macht einfach nur Spaß, mit den Leuten zu feiern.

Falls hier noch irgendeiner Zweifel an einem Auslandssemester hat, dem kann ich nur raten, macht es einfach! Die Parties werden die besten sein, die ihr je hattet. Gerade in Cottbus hat man gute Chancen, einen Austauschplatz in attraktiven Ländern zu ergattern. Falls jemand in die Türkei gehen möchte, dem kann ich übrigens die Seite www.buttersun.com empfehlen. Dort kann relativ unkompliziert eine Wohnung für das Auslandssemester finden. Also, auf gehts!

God Bless Erasmus!

Die Uni lebt wieder…

..und ich freue mich! Die Sonne kommt raus, die Stadt füllt sich wieder mit jungen Leuten und die Partyquote erreicht wieder Normalwerte – kurzum – die Semesterferien sind vorbei! Es wurde auch höchste Zeit nach fast 2 Monaten gähnender Leere ohne ordentliches Studentenleben.

Auch die meisten Erasmus-Studenten kommen wieder zurück aus dem Heimaturlaub, so spreche ich wieder häufiger Englisch als Deutsch. Es ist ein schönes Gefühl, mit den Leuten aus der ganzen Welt zusammen Spaß zu haben und das Leben zu genießen. Gerade gestern war eine Party bei Alexis, einem Erasmus-Studenten aus Griechenland. Er ist einer meiner Studenten, die ich ehrenamtlich an der Uni als „Buddy“ betreue und durch ihn habe ich wieder weitere Erasmus-Leute kennengelernt.

Ansonsten habe ich aber auch noch ganz gut mit meiner Masterarbeit zu tun. Ich arbeite jeden Tag so 3-4 Stunden, mehr ist konzentrationstechnisch nicht drin. Im ganzen Stress habe ich doch glatt vergessen, meine Bücher zurück zur Uni-Bibliothek zu bringen. Die Benachrichtigung per E-Mail habe ich leider übersehen, so habe ich es doch tatsächlich geschafft, nach fast 7 Jahren an dieser Uni mein erstes Mahnschreiben zu bekommen. Die 4,50 € Mahngebühr konnte ich auch noch verkraften, bei manch anderen Bibliotheken kriegt man dafür nicht mal ’nen Mitgliedsausweis. Naja, in 6 Monaten wird sich die Lage ja eh entspannen.

Mahnung von der Bibliothek Mahnung von der Bibliothek