Was macht man im Fachschaftsrat?

Als offizielles Mitglied des Fachschaftsrates Informations- und Medientechnik möchte ich heute mal berichten, was der Fachschaftsrat eigentlich so macht. Vielleicht sollte ich erst einmal erklären, was der Fachschaftsrat eigentlich ist? Also, in jedem Studiengang gibt es Studenten. Alle Studenten eines Studiengangs nennt man Fachschaft. Jedes Jahr wählen alle immatrikulierten Studenten (bzw. die Fachschaft) den Fachschaftsrat, welcher sich für die studentischen Belange einsetzt. Wir sind sozusagen die bevollmächtigen „Klassensprecher“ unseres Studiengangs. Oft wird der Begriff Fachschaftsrat mit dem Begriff Fachschaft verwechselt. Ersteres umfasst nur die gewählten Vertreter des Studiengangs, während letzteres alle Studenten eines bestimmten Studiengangs meint. Alle Unklarheiten beseitigt?

Was macht man denn nun so im Fachschaftsrat? Nun, als erstes kümmern wir uns um unsere Studenten. Das heißt, wir organisieren Einführungsveranstaltungen für die Erstsemestler, wir helfen bei Problemen mit dem Studium, wir organisieren gemeinschaftliche Veranstaltungen (z.B. Stammtische oder Weihnachtsfeiern) oder aber wir statten unsere Studenten mit T-Shirts aus. Häufig gibt es auch Anfragen von Professoren oder Gremien der Uni, wie denn die Studenten zu einem bestimmten Thema stehen. Zum Beispiel wurde bei uns vor kurzem angefragt, welche Probleme es mit dem Rechnerpool gibt. Außerdem vertreten wir den Studiengang auf Uni-Infotagen, wie zum Beispiel auf dem folgenden Foto zu sehen 🙂

Uni-Infotag an der BTU Cottbus

Die oben angesprochenen Punkte sind letztendlich alles nur Verwaltungsangelegenheiten. Wirklich spannend wird die Aufgabe im Fachschaftsrat erst, wenn man mit eigenen Ideen das studentische Leben an der Uni verbessern kann. Dazu zähle ich zum Beispiel unsere letzte IMT-Party, die letztendlich zwar nicht so erfolgreich wurde wie erhofft, aber trotzdem viel Spaß gemacht hat. Oder aber die Exkursion zu IBM nach Böblingen. Mir persönlich war auch immer eine Belebung der Stadt Cottbus durch die Studenten sehr wichtig, weshalb ich mich im Dialog mit dem Stadtmarketingverband befinde.

Leider sind nicht alle studentischen Initiativen von Erfolg gekrönt. So hatten wir zum Beispiel vor kurzem die Internetpräsenz der Uni kritisiert. Leider hat es der dafür zuständige Professor nicht für nötig gehalten, zu dem abgesprochenen Treffen zwischen uns, dem Marketing und dem Multimedia-Zentrum der Uni zu erscheinen (er fehlte unentschuldigt). Letztendlich veränderte sich nichts und die Internetpräsenz hat immer noch die gleichen Usability-Mängel wie zuvor. Studentische Mitarbeit scheint hier nicht erwünscht, diese Erfahrung muss man auch erst machen (obwohl wir die Rückendeckung vieler Fachschaften hatten).

Wird die Arbeit bezahlt?

Nein, wenn man im Fachschaftsrat mitarbeitet, macht man das aus purem Idealismus. Aber auch wenn man für die Arbeit kein Geld bekommt, so lernt man doch interessante Aspekte der studentischen Selbstverwaltung kennen und bekommt einen Einblick in die Strukturen der Uni. Zudem kommt man öfters mit den Professoren in Berührung, was kein Nachteil sein muss.

Public Viewing in Cottbus

Die ersten zwei Vorrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Südafrika sind gerade vorbei. Deutschland hat im ersten Spiel zwar einige Ausrufezeichen gesetzt, aber dafür im zweiten Spiel ziemlich abgekackt. Wir müssen jetzt schauen, dass wir uns den Einzug ins Achtelfinale nicht selbst verbauen.

Auf jeden Fall ist die Stimmung in Deutschland schon wieder vorhanden und es zieht die Leute auf die Straßen, um Fußball zu schauen. Ich hatte das erste Spiel in der Freizeitoase am Amtsteich mit einigen Austauschstudenten gesehen, aber die Stimmung war eher lahm. Lediglich ein paar aufgepumpte Spacken haben versucht, Stimmung zu machen, aber da ihre Anfeuerungsversuche eine eher nationale Sichtweise erkennen ließen, haben die meisten Leute einfach nicht mitgemacht.

Public viewing in der Freizeitoase

Besser war es schon beim zweiten Spiel der Nationalmannschaft. Zuerst habe ich mir in der Brasserie an der Uni einen Platz erkämpft, aber der schlechte Beamer und die eher mäßige Stimmung (ich will beim Fußball schauen nicht sitzen ) haben uns dann in der zweiten Halbzeit zu den Architekten getrieben. Dort war es richtig gut! Ein prallgefüllter Unterbau, eine ordentliche Leinwand und die Möglichkeit, Bier von zu Hause mitzubringen, haben dort eine ordentliche Stimmung aufkommen lassen. Lediglich die Niederlage unserer Jungs hat die Stimmung ein wenig gedämmt. Also mein neuer Lieblingsplatz für Public Viewing in Cottbus: Bei den Architekten an der Uni. Achso, und Nazis sieht man dort auch keine.

Drupal Theming Tipps

Hier ein paar Tipps, die beim Programmieren eines Drupal-Designs hilfreich sein könnten:

  • Während der Entwurfsphase genau definieren, welches Menüs existieren sollen, wieviele Navigationsebenen die Menüs haben sollen und wie aktive Menüpunkte angezeigt werden.
  • Frühzeit die system.css oder andere Standard-CSS-Dateien einbinden. Damit vermeidet man doppelte Definitionen und auch die Integration in das Drupal-System ist einfacher.
  • Navigationsleisten sollten sich an den bestehenden Klassen der Standard-Navigationsleisten orientieren, um ein umständliches Theming der Menüs zu vermeiden.
  • Regionen sollten auch als solche im HTML-Code lesbar sein. Deswegen am besten die Regionen nach einem einheitlichen Schema bennen, zum Beispiel <div id="region-sidebar">…</div>