Petersen zu Bayern

Nach langem hin und her ist es nun amtlich: Nils Petersen verlässt Energie Cottbus und wechselt zu Bayern München. Letztendlich muss man sagen, dass Nils einfach der Überflieger der vergangenen Zweitliga-Saison war und es sich durch seine Leistung mehr als verdient hat, zu den Bayern zu wechseln. Nun wird die Zukunft zeigen, ob er sich in München durchsetzen kann.

Und man muss schon ehrlich zugeben, der FC Bayern ist zwar sportlich nur eine Liga höher als Cottbus, aber finanziell ist da mehr als eine Klasse Unterschied. Gerade habe ich nach einem Girokonto gesucht und bin dabei auch auf ein Angebot von FC Bayern Banking gestoßen. Die bieten ein eigenes Girokonto nebst ecKarte und MasterCard. Das ganze natürlich im Design von Bayern München. So weit geht meine Sympathie nun doch nicht, aber für wahre Fans gehört das wohl dazu. 😉

Blog endlich Spamfrei

Nachdem ich in den letzten Monaten wirklich extrem mit Spam in meinem Blog zu kämpfen hatte, habe ich nun das Plugin Math Comment Spam Protection installiert. Und siehe da, innerhalb der letzten Wochen habe ich keinen einzigen Spam-Kommentar bekommen. Zuletzt war das echt nicht mehr auszuhalten, da ich jeden Tag ca. 20 Kommentare von irgendwelchen Spam-Bots bekommen hatte. Nun bin ich zuversichtlich, dass das Problem gelöst ist.

Der einzige Nachteil: Zum Kommentieren müsst ihr nun immer eine kleine Mathe-Aufgabe lösen. Aber ich denke, das bekommt ihr hin 🙂

Küche ohne Kücheneinrichtung

Ich wohne ja nun schon knapp 3 Monate in meiner neuen WG in Schwedt, aber so richtig vorwärts geht es bei der Inneneinrichtung noch nicht. Die Plakate hängen eher lieblos an der Wand, die Möbel wirken wie vom Resteverkauf und auch mein Zimmer erstrahlt immer noch in der tristen Fleece-Tapete. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mein Zimmer mit ein wenig Farbe zu individualisieren, aber da hat mir mein Knöchel einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eine Sache habe ich also schon gelernt: Mache deine Wohnung komplett fertig, bevor du einziehst! Ansonsten gewöhnt man sich an den Anblick und hat keine Lust mehr nach Feierabend größere Gestaltungsarbeiten vorzunehmen.

mySQL und Oracle PL/SQL im Vergleich

Da ich nun als Anwendungsbetreuer mein Geld verdiene, habe ich in den letzten Wochen die Unterschiede zwischen mySQL und Oracle aus der Praxis heraus kennen gelernt. Es ist kein Geheimnis, dass Oracle im Enterprise-Umfeld weitaus häufiger vertreten ist als mySQL. Dies ist sicherlich historisch begründet, da Oracle einfach schon viel länger am Markt ist.

Aus meiner Sicht als Entwickler haben aber beide Systeme durchaus ihre Berechtigung, da sie jeweils eigene interessante Features bieten. Die Unterschiede beim Clustering, Partitionieren oder in der Performance kann ich (noch) nicht beurteilen, dafür habe ich aber einige Unterschiede in der DDL (Data Definition Language) und DML (Data Manipulation Language) fest gestellt:

  • Oracle bietet mit PL/SQL prozedurale Erweiterungen
    In Oracle kann man Geschäftslogik direkt in der Datenbank in Form von PL/SQL-Packages ablegen. Damit könnte man theoretisch die Software-Architektur etwas entschlacken und Geschäftslogik in die Datenbank auslagern. Allerdings sollte man dies gut durchplanen, denn nicht alle Funktionen lassen sich komfortabel in die Datenbank auslagern.
  • AUTO_INCREMENT Spalten werden in Oracle als Sequenzen angelegt
    Gerade für IDs bietet es sich ja an, diese bei neuen Datensätzen automatisch zu inkrementieren. Oracle bietet hier mit Sequenzen ein weitaus ausgefeilteres System als mySQL, dafür ist das aber auch etwas schwieriger zu verstehen.
  • Kurzschreibweise für JOINs
    In Oracle-SQL können JOINs mittels Pluszeichen abgekürzt werden. Je nach dem, auf welcher Seite das Pluszeichen ist, handelt es sich um einen LEFT JOIN oder RIGHT JOIN. Eigentlich eine interessante Schreibweise, auch wenn es nicht so wirklich dem SQL-Standard entspricht.
  • Unterschiede bei GROUP BY-Klauseln
    Während man in mySQL bei Gruppierungen wirklich nur die Spalten angeben muss, über die man aggregieren möchte, muss man bei Oracle alle Spalten in die GROUP BY-Klausel aufnehmen, die mittels SELECT abgefragt werden.
  • Bei Oracle gibt es keinen ENUM-Datentyp
    In meinen alten Web-Anwendungen auf mySQL-Basis habe ich häufig Enumerationen für Daten mit einem festen Wertebereich verwendet (z.B. Stati, Maßeinheiten). Bei Oracle sucht man soetwas vergeblich – hier müssen ENUMs über PL/SQL-Code nachgebildet werden oder aber extra Tabellen für Wertelisten angelegt werden.
  • Bei Oracle gibt es die Möglichkeit, Bäume und Hierarchieebenen ohne großen Aufwand auszugeben. Dafür wurde ein spezielles Statement geschaffen: CONNECT BY [NOCYCLE] START WITH
    In MySQL könnte man dies über rekursive Funktionsaufrufe nachbilden, aber wirklich intuitiv ist das nicht.

Als Fazit kann man festhalten, dass beide Systeme doch recht unterschiedliche Erweiterungen bieten. Je nach dem, welche Erweiterungen man in seiner Anwendung braucht, sollte man das DBS entsprechend auswählen. In jedem Fall braucht sich mySQL nicht hinter dem kommerziellen Oracle 10g verstecken.