Ab nach Kalifornien

Der Wecker klingelte um 4 Uhr, wach war ich aber schon kurz nach halb. So waren wir tatsächlich schon um kurz nach 5 am Flughafen. Dort sind wir mit Jason zusammengetroffen und dann war unsere Reisegruppe auch schon komplett.

Beim Umsteigen in London-Heathrow hatten wir zwar mit den Abgasen eines Franzosen zu kämpfen, aber haben den Weg zum Terminal 2 trotzdem gemeistert. Jason durfte sich noch mal extra durchsuchen lassen, bis uns Virgin Atlantik sicher über den gleichnamigen Ozean verfrachtete. In einem schier endlos langem Flug(zeug) duften wir uns in Reihe 62 platzieren. Bis zuletzt konnten wir die Frage nicht klären, welcher VIP sich in der ersten Klasse hinter Sonnenbrille und Hut versteckte.

Umsteigen in London-Heathrow

Bei der Grenzkontrolle zu den USA durften wir wie erwartet noch eine Stunde anstehen, aber dafür war die Arbeit der „Warteschlangen-Optimierer“ auch lustig mit anzusehen. Kurz noch die Fingerabdrücke hinterlassen und dann waren wir auch schon drin.

Janin von Terminal 4 abgeholt und mit dem Bus nach Venice Beach die ersten Auseinandersetzungen zwischen Latinos und Afro-Amerikanern gekonnt umschifft.

Unser Hostel nennt sich Venice Beach Cotel und ist wirklich extrem gut gelegen. Venice Beach ist selbst eigentlich nur ein Kiffer- und Hippie Strandabschnitt gewürzt mit Obdachlosen und Tattoo-Studios. Erstere kann man auch bei interessanten Dialogen wie „Ey brother, you owe me some shit maaaan!“ beobachten. Haben eigentlich nur noch die brennenden Mülltonnen gefehlt und schon wäre es wie in einer schlechten amerikanischen Gangster-Komödie. Dafür bietet die zweite Reihe hinter dem Strand ein paar schöne Bars, die es sich definitiv zu besuchen lohnt.

Mit dem Sonnenuntergang leert sich der Strandabschnitt auch zusehends, sodass wir uns mit einer guten Flasche kalifornischen Weins in den Common Room unseres Hotels verkrochen haben. Anstatt eines ruhigen Abends in unserem Hotel entwickelte sich dort aber eine typische Trinkparty mit Studenten aus Down Under und England, so dass wir unser Schlafdefizit verdrängt haben und mit den Leuten ein Trinkspiel gespielt haben. Als die Meute dann noch zur Party wollte, sind wir aber ausgestiegen und um 22 Uhr Ortszeit ins Bett gefallen. Wohlgemerkt waren wir zu diesem Zeitpunkt auch schon mehr als 24 Stunden unterwegs.

Feiern im Venice Beach Cotel

Übrigens, Janin schreibt unter janin-auf-reise.auslandsblog.de auch ein Blog. Lesen lohnt sich!

Erkenntnisse: Kalifornischen Chardonney kann man durchaus auch in größeren Mengen konsumieren, ohne Kopfschmerzen zu bekommen.

Los Angeles ist von der Fläche so riesig, da braucht man selbst mit dem Flugzeug 30 Minuten zum Überfliegen.

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