Kurztrip in die Perle der Adria

Die kurze Woche nach Ostern haben Karo und ich für einen Ausflug in die kroatische Küstenstadt Dubrovnik genutzt. Dieses überschaubare Städtchen ist genau das richtige für uns, um bei frühsommerlichen Temperaturen ein paar Tage die Seele baumeln zu lassen.

Unser Hotel Hilton Imperial Dubrovnik erwies sich als echter Glücksgriff und lag nur einen Steinwurf von der historischen Altstadt von Dubrovnik entfernt. Diese ist seit dem letzten großen Erdbeben in 1667 praktisch unverändert und steht deswegen seit 1979 auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO. Um die Stadt herum befindet sich eine mächtige Stadtmauer, die man vollständig begehen kann.

Placa (Stradun) in Dubrovnik

Am ersten Abend haben wir erst mal die Hauptstraße (Stradun) und einige Nebengassen abgelaufen. Der positive Eindruck hat sich hier bestätigt. In der etwas höher gelegenen Ulica Prijeko befindet sich ein kleines vegetarisches Restaurant namens Nishta, wo wir einen leckeren Falafel gegessen haben. Den restlichen Abend haben wir ganz wie spießige Pauschaltouristen im Wellness-Bereich unseres Hotels verbracht.

Am nächsten Morgen haben wir uns für eine geführte Tour durch die Altstadt entschieden. Zusammen mit unserer Stadtführerin Maria hatten wir alles Wesentliche in zwei Stunden abgelaufen, so dass wir am Nachmittag noch die Stadtmauer bestiegen haben. Diese ist noch komplett erhalten, so dass man hier durchaus einige Meter zurücklegen kann. Etwas erschöpft haben wir anschließend eine (etwas zu kleine) Portion Fisch im Restaurant Koloseum gegessen und ein frisches Laško getrunken, ehe wir die Festung Lovrijenac (Tvrđava Lovrijenac) besichtigt haben. Diese befindet sich etwas außerhalb der Stadtmauer auf einem großen Felsen und lässt sich mit der Eintrittskarte von der Stadtmauer kostenlos besteigen. Der Ausblick von der Festung erlaubt schöne Fotos auf die Altstadt, gerade wenn die Sonne langsam untergeht.

Am letzten vollständigen Tag haben wir uns für einen Ausflug zu der nahegelegenen Insel Lokrum entschieden. Dort gibt es kleine Wanderwege und ein altes Fort, von dem man eine wunderbare Sicht auf die Küstenlinie hat. Trotz den Kniebeschwerden von Karo haben wir es bis nach oben geschafft und konnten den Ausblick genießen.

Den Nachmittag nutzten wir für einen Ausflug zum Hausberg von Dubrovnik (Brdo Srđ), den man bequem mit einer Seilbahn erklimmen kann. Oben ist ein altes Fort (Fort Imperial) aus der Zeit der Besetzung Dubrovniks durch Napoleon 1806-1816. Dort befindet sich heute ein Museum zum kroatischen Unabhängigkeitskrieg in den frühen 1990er Jahren, welches das Kriegsgeschehen in Dobrovnik sehr emotional dokumentiert. Damit hatten wir erstmal genug unternommen und stimmten uns langsam auf das Ende unseres Urlaubs ein.

Dubrovnik vom Brdo Srđ

Am Freitag genossen wir noch ein paar letzte Sonnenstrahlen, ehe wir am frühen Nachmittag zurück nach Berlin flogen. Dort sollte uns bestes Wetter erwarten, so dass wir gut gelaunt ins Wochenende starteten.

Erkenntnisse: San Servolo ist ein sehr leckeres kroatisches Bier.

Amerikanische Fernsehserien werden in Kroatien in Originalsprache mit Untertiteln ausgestrahlt.

Die Altstadt von Dubrovnik ist klein aber schön.

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