Angekommen in Toronto

Wir sind angekommen – in der größten Stadt Kanadas, der fünftgrößten Stadt des nordamerikanischen Kontinents und in der Stadt mit der höchsten Quote an Zuwanderern in Kanada.

Wir gesellen uns also in eine multikulturelle Großstadt, in der die Einwohner aus der ganzen Welt kommen. Unser Hotel Super 6 Downtown befindet sich im Herzen von Chinatown unweit des Stadtzentrums. Für leckeres Essen ist also in den nächsten Tagen schon mal gesorgt.

Auf den ersten Blick ist die Stadt typisch (US-)amerikanisch. Es gibt viele Wolkenkratzer, einen eher unterdurchschnittlichen Personennahverkehr, die Klimaanlagen laufen überall auf Hochtouren und man sieht mehr Beton als grün. Manche Straßen haben französische Namen, da die Stadt auch mal unter französischer Kontrolle stand. Allerdings hört man hier auf den Straßen trotz der vielen Zuwanderer fast ausschließlich Englisch. Vielleicht ein Beweis für das gute kanadische Einwanderungssystem?

Wir machen uns den Jetlag zunutze und sind nach der ersten Nacht schon um 7 Uhr beim Frühstück. Nach einer kurzen Erkundung unserer Umgebung haben wir das Highlight der Stadt bestiegen – den CN Tower (Canadian National Tower). Dieses Wahrzeichen hat mich seit meiner Kindheit begeistert und nun war ich endlich auf der Aussichtsplattform in 342 Metern Höhe. Für mich hat sich der Urlaub schon gelohnt! Es gibt im Tower auch einen netten Glasboden, wo einen die Höhe noch mal schön bewusst wird.

Aussicht vom Glasboden im CN-Tower

In der Stadt sind übrigens gerade die Pan-Amerikanischen Spiele. So gibt es an mehreren Orten mehr oder weniger gut besuchte Fanmeilen. Hin und wieder sieht man auch Sportler oder Funktionäre mit ihren Schildchen. Ansonsten bekommt man aber eher nicht so viel davon mit – sicherlich auch, weil ein Großteil der Sportstätten in den Randbezirken der Greater Toronto Area (Ballungsgebiet) liegen.

Nach dem Besuch der Fanmeile im Harbourfront Centre sind wir entlang der Uferpromenade des Ontariosees (Waterfront) in Richtung Westen gelaufen. Hier kann man auch gut mit Fahrrad lang fahren, was wir aber leider zu spät bemerkt haben. Auf der Höhe der Bathurst Street haben wir uns durch die Wohnpaläste der Waterfront zum Fort York durchgeschlagen. Diese militärische Verteidigungsanlage stammt aus den Gründerzeiten der Stadt, als man diese noch vor den angreifenden Amerikanern verteidigen musste. Es gibt dort schöne Führungen und Vorführungen in original Uniformen, der Eintritt von $10 hat sich also gelohnt. Nach einem kurzen Nickerchen im Hotel (die Zeitverschiebung von 6 Stunden macht sich bemerkbar), sind wir abends noch auf ein Bier ins Pub The Black Bull gegangen.

Erkenntnisse: Steam Whistle Pilsner ist ein leckeres lokales Bier.

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