Please consider not stopping for bears

Nach nur zwei Nächten im überfüllten Banff machten wir uns per Mietwagen auf den Weg nach Jasper. Diese Kleinstadt verspricht eine ähnliche Natur wie Banff, beherbergt aber weitaus weniger Touristen.

Der Weg nach Jasper führte uns zunächst auf den Bow Valley Parkway, dann ein kurzes Stück auf den Trans-Canada Highway und schließlich auf den Icefields Parkway. Letztere gilt als eine der schönsten Fernstraßen der Welt – und das zurecht! Auf den 230 km gibt es unzählige Seen, Flüsse, Wasserfälle, Canyons, Berge, Täler, Aussichtspunkte und sogar Gletscher. Alles ist hervorragend erschlossen, so dass man eigentlich nur aus dem Auto aussteigen muss und schon mittendrin ist.

Für mich waren die beiden Seen Moraine Lake und Peyto Lake die absoluten Highlights. Das ist wirklich Kanada, wie es im Bilderbuch steht. Dafür fanden wir die hochlobte Fahrt auf dem Columbia Icefield so uninteressant, dass wir diese gar nicht erst mitgemacht haben. Einziger Wermutstropfen waren die vielen Touristen bei den Attraktionen.

Moraine Lake

Am Ortseingang von Jasper wurden wir dann von einer Horde Wapitis (Hirsche mit einem auffälligen weißen Hinterteil) begrüßt. Damit waren wir endgültig in der Natur angekommen und werden in den nächsten Tagen hoffentlich auch noch andere Tiere zu Gesicht bekommen. Ein Bär steht bei uns ganz oben auf der Wunschliste, denn eigentlich ist dieser schon längst überfällig.

Wapitis in Jasper

Erkenntnisse: Der Icefields Parkway ist mindestens genau so schön wie der Big Sur in Kalifornien.

Ein Liter Benzin kostet in Kanada schlappe 0.92 Euro.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.