Weiter westwärts in die Rockies

16 Jul
2015

Gegen Mittag haben wir Toronto per Flugzeug verlassen, um 2700 Kilometer weiter westlich in Calgary aufzuschlagen. Begünstigt durch den Öl-Boom in der Region hat diese Stadt mittlerweile über eine Million Einwohner und wächst stetig weiter. Hier haben wir das Vergnügen, bei einer ehemaligen Kommilitonin zu schlafen und mussten uns somit nicht um ein Hotel kümmern.

Nach der Ankunft am Flughafen sind wir erstmal mit dem Linienbus für überzogene $9 ins Stadtzentrum gefahren. Es gibt hier definitiv mehr Grünflächen als in Toronto und trotz der Wolkenkratzer wirkt die Stadt irgendwie beschaulicher. Es gibt eine zentrale Fußgängerzone (Steven Ave), wo man gut Essen und Einkaufen kann. Wir haben uns einen Burger im Milestone’s Grill gegönnt, ehe wir zu Nadine nach Tuscany am Rande von Calgary gefahren sind.

Stevens Ave in Calgary

Am nächsten Morgen wurden wir vom Regen geweckt und mussten unseren geplanten Stadtrundgang somit etwas abkürzen. Nichts desto trotz haben wir es geschafft, das Fahrwerk unseres Rollkoffers zum Schmelzen zu bringen und damit unsere Nerven auf ein äußerstes zu strapazieren. Der kurze Fußmarsch entlang des Bow River Path wurde somit zum ungeplanten Belastungstest für Körper und Seele. Der Ausblick vom Prince’s Island Park auf die Skyline von Calgary hat aber dafür einiges entschädigt.

Skyline von Calgary

Anschließend sind wir mit dem Greyhound Bus über den Transcanada Highway in das 140 Kilometer entfernte Banff gefahren. Diese Stadt in den Rocky Mountains ist eines der Ausflugsziele für Natur-Touristen in Kanada. Der gleichnamige Nationalpark um Banff ist der drittälteste in der Welt, wir erwarten also ein richtiges Highlight.

Transcanada Highway vor Banff

Erkenntnisse: Bei WestJet-Flügen kann man im Flugzeug fernsehen.

Man sieht in Calgary relativ viele Männer mit Cowboy-Hüten. Nicht umsonst findet hier jedes Jahr das Calgary Stampede statt.

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