Armbian auf Cubietruck

1 Feb
2018

Seit meinen letzten Beiträgen zum Cubietruck hat sich die Welt deutlich weiter gedreht. Gefühlt gibt es nur noch Tutorials, Bücher und Foren über den Raspberry PI. Dabei ist der Cubietruck technisch deutlich leistungsfähiger und eröffnet damit mehr Möglichkeiten. Das einzige Problem ist, man muss ein aktuelles Linux-Image für den Cubietruck finden. Bei meiner Recherche bin ich dabei auf Armbian gestoßen, welches mit einem fertigen Image inklusive aktuellen Linux-Kernel daher kommt.

Ich habe das Image Armbian_5.35_Cubietruck_Ubuntu_xenial_default_3.4.113_desktop heruntergeladen und mit dem Win32DiskImager 1.0 auf eine Samsung Evo+ 128 GB gespielt. Die Karte hat eine hohe Lese- und Schreibrate hat und wurde problemlos vom Cubietruck angenommen.

Beim ersten Start von Armbian muss man eine kleine Konfiguration durchlaufen. Wenn man gerade keine Tastatur am Cubietruck hat, muss man dies per SSH-Verbindung (z.B. mittels Putty) durchführen. Der Login erfolgt über den Benutzernamen root und das Passwort 1234.

ARMbian erster Startvorgang

Beim erstmaligen Login wird man aufgefordert, dass Root-Passwort zu ändern und einen neuen Nutzer (mit eingeschränkten Rechten) anzulegen. Dieser bekommt dann auch gleich ein passendes Home-Verzeichnis und somit kann man mit diesem Nutzer relativ gefahrlos arbeiten.

Nach der initialen Konfiguration muss man noch einen Reboot durchführen. Da man noch als root angemeldet ist, kann man ohne sudo einfach

reboot

ausführen und schon startet das System neu. Nun startet Armbian ohne Eingabeaufforderung direkt in die grafische Nutzeroberfläche.

Fazit: Der erste Eindruck von Armbian war sehr gut. Das Zusammenspiel von Prozessor, Speicherkarte und Betriebssystem scheint zu funktionieren. In einem nächsten Artikel werde ich zeigen, wie man das System als HomeNAS und MediaPlayer nutzen kann.

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