Wochenende in Swinemünde

Um dem Alltag ein wenig zu entkommen, sind wir über das Wochenende nach Swinemünde (Świnoujście) gefahren. Das letzte Mal waren noch allein unterwegs, diesmal sind wir mit Karos kompletter Familie gefahren.
Wir haben uns für die Anreise über die deutsche Seite entschieden und sind über die A11 und Bundesstraße 109 Richtung Usedom gefahren. Entlang der Bundesstraße wird gerade viel gebaut, denn hier findet die zweite Gasleitung nach Russland (North Stream 2) Anschluss an das deutsche Gasnetz. Es ist schon komisch: Die von Arbeitslosigkeit und Abwanderung geprägte Region ist auf einmal Schauplatz europäischer Wirtschaftspolitik.

Auch in Swinemünde hat sich einiges getan: Die Häuser in der ersten Strandreihe sind durchgehend saniert und die klapprigen Imbissstände wurden durch massive Häuser ersetzt. Ein neuer Fahrradweg wird gerade nahe dem Strand gebaut, so dass nun eine weitere Baureihe für Hotels entstanden ist. An vielen Ecken wird aber noch gebaut, so dass die Stadt ihr Gesicht weiter verändern wird. 

Ankommen und Loslegen

Am ersten Tag haben wir gemeinsam mit den Schwiegereltern zuerst einen neuen Spielplatz am Strand ausprobiert und sind anschließend am Strand spatzieren gegangen. Es war sehr windig, so dass wir ordentlich gesandstrahlt wurden. Als Belohnung haben wir uns frischen und leckeren Fisch im Restaurant Del Mar gegönnt. 

Spät am Abend traf auch noch meine Schwägerin mit Familie ein, so dass wir damit vollzählig waren. 

Wochenende genießen 

Am Samstag haben wir den Wunsch der Kinder erfüllt und sind in den nagelneuen Aqua Park beim Radisson Blu gegangen. Nachdem wir endlich den richtigen Parkplatz und den richtigen Eingang gefunden hatten, könnte das Vergnügen auch losgehen. Die Eintrittspreise sind durchaus happig (25 EUR für 3 Stunden), aber dafür hat man auch ein wirklich großes Spaß- und Sportbad mit ein paar tollen Attraktionen. Besonders die Rutschen (wahlweise mit Reifen oder ohne) und die Surf-Station hat es uns angetan. Für die Kleinkinder gab es auch ein paar Spielecken, die bei aber eher durchschnittlich angekommen sind. 

Am Sonntag sind wir noch zu Karls Erdbeerhof nach Koserow gefahren. Hat man sich einmal durch die volle Verkaufshalle gedrängt, warten ein paar schöne Attraktionen auf die kleinen und großen Besucher. Nach einem Imbiss sind wir wieder die Heimreise über die B109 angetreten. Nach einem Zwischenstopp in Stendell waren wir zum Abendbrot wieder zu Hause.