Immer wieder Cottbus

Irgendwie zieht es uns immer wieder zu unserem ehemaligen Studienort nach Cottbus. Diesmal ist es der runde Geburtstag eines befreundeten Professors, der uns in die Lausitz lockt.

Noch am Vortag ist Sturmtief Xavier über Norddeutschland gefegt und hat ein wahres Verkehrschaos ausgelöst. In Berlin ist nach und nach der komplette öffentliche Nahverkehr zusammengebrochen und so wurde für der Feierabend zum Sportprogramm. Karo hat es geschafft, den Heimweg von der Charlottenstraße über den Alex hoch auf den Friedrichshain in 90 Minuten zu erledigen. Das kann sich schon sehen lassen! Auch am Folgetag war der Nahverkehr noch nicht vollständig wieder eingerichtet, so dass wir für unsere Anreise nach Cottbus kurzfristig umdisponieren mussten. Letztendlich haben wir dann alle gemeinsam die Anreise mit dem Auto bewältigt, auch wenn es sehr spät wurde.

Umso besser hat das Abendbrot im China-Restaurant Ming Dynastie geschmeckt, welches man wirklich weiterempfehlen kann. Die Nacht haben wir ganz in der Nähe im Hotel „Am Theater“ verbracht. Am folgenden Tag wären wir gern in die Lagune gegangen, aber der Spaßbereich war wegen Wartungsarbeiten geschlossen. So sind wir nachmittags in den Zoo gegangen und haben der Lütten mal die Tiere aus den Kinderbüchern gezeigt. Den Abend haben wir dann wie geplant im Seitensprung gefeiert und dabei viele bekannte Gesichter getroffen. Es war echt schön, mal wieder aufn alten Pfaden unterwegs zu sein und die Nacht zu feiern.

Seitensprung in Cottbus

Am Sonntag war dann schon wieder Abreisetag und so sind wir nach dem Frühstück schon wieder aufgebrochen. Auf der Heimreise haben wir einen Abstecher in die Spreewelten nach Lübbenau gemacht. Die Pinguine dort sind echt niedlich anzuschauen, aber sonst ist es mehr oder weniger auch nur ein normales Spaßbad. Die Kleine hatte jedenfalls ihren Spaß und dann waren wir alle Glücklich.

Erkenntnisse: Mit Kindern kann man jegliche Zeitplanung vergessen.

Na toll, schon wieder Letzter

Diesmal meine ich damit nicht den Tabellenplatz von Energie Cottbus (obwohl das auch zutreffen würde), sondern eine neue Studie von Focus Money zu den wirtschaftlichsten Regionen Deutschlands. Hier hat sich die Uckermark leider erneut in der Schlussgruppe platziert und damit wieder einmal bundesweit für Aufsehen gesorgt. Demnach wurden bei der Studie verschiedene Kriterien wie Arbeitsmarkt, Einkommen, Bevölkerungsentwicklung, Investitionen und Mietpreisentwicklung berücksichtigt. Die Uckermark ist der Landkreis mit der höchsten Arbeitslosigkeit (in dem berücksichtigten Zeitraum 15,2%) und einer negativen Mietpreisentwicklung. Während in Berlin die Mietpreise exorbitant steigen, sinken die Mietpreise nur 100 km entfernt in der Uckermark um 5.8%. Nur die Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte sind noch schlechter dran. Insgesamt verglichen die Redakteure von Focus die wirtschaftliche Lage von 388 der bundesweit 402 kreisfreien Städte und Landkreise.

Ich selbst sehe die Entwicklung in der Uckermark durchaus traurig und beängstigend. Keine Region kann überleben, wenn die jungen Leute wegziehen und woanders ihre Existenz aufbauen. Aber ich sehe durchaus auch Leuchttürme in der Region, die mich positiv für die Zukunft stimmen. Der Tourismus wird sich entwickeln, die Nähe zu den Großstädten Berlin und Stettin wird immer wichtiger und letztendlich werden mittlerweile auch hier Fachkräfte gesucht und die Arbeitslosigkeit wird weiter sinken. Abgesehen davon ist es ein bundesweites Phänomen, dass entlegene Regionen nun mal nicht die Wirtschaftskraft haben wie hochindustrialisierte Ballungszentren. Ich jedenfalls lebe gern hier und kann mich nicht beschweren. Meiner Meinung nach ist die Talsohle auch erreicht und es kann eigentlich nur besser werden. Packen wir es an!

PS: Scheinbar habe ich in meinem Leben immer nur in aussichtslosen Regionen gelebt. Meine Studentenstadt Cottbus ist auch in der Schlussgruppe zu finden. Zu dem Wandel der Stadt gibt es auch eine interessante Fotodokumentation von Nico Herzog.

Mach’s gut liebe Uni!

Auch wenn dieser Artikel wie eine Hommage an die baldige Schließung Zwangsvereinigung unserer Uni klingt, hat es für mich doch auch einen persönlich Charakter. Denn heute, gut 1 1/2 Jahre nach dem Ausscheiden aus der BTU, ist mein E-Mail Konto bei dem Institut für Informatik abgelaufen. Bis gestern konnte ich immer noch die Neuigkeiten aus dem Fachbereich empfangen, nun muss ich meine Infos wohl aus den sozialen Netzen ziehen. Schon irgendwie schade, wie man immer weiter aus dem Studentenleben verabschiedet wird.

Ungeachtet dessen habe ich mal wieder gelernt, wie ungemein wichtig die BTU eigentlich für die Ingenieursausbildung im Land Brandenburg ist. Mein Arbeitgeber finanziert mir ja zur Zeit eine Projektleiter-Schulung (PMI) und so gut wie alle jungen Teilnehmer haben eine Vergangenheit mit der BTU. So sitzen Umweltingenieure, Verfahrenstechniker, Wirtschaftsingenieure, Informatiker, ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter und sogar aktuelle Studenten der BTU über mehrere Wochen zusammen in der Schulung und erzählen von ihren tollen Erlebnissen in Cottbus. Nur schade, dass hier keine Abgeordneten vom Landtag dabei sind, sonst würden sie ihre waghalsigen Manöver vielleicht überdenken.

Es lebe die Studentenzeit!

Auswärtsspiel und trotzdem Lauter

Als Energie-Fan muss man ja zur Zeit ausreichend Nerven haben. Die Mannschaft spielt seit Wochen nur unentschieden und lässt sich in den letzten Minuten die Punkte klauen. So müssen wir diese Saison tatsächlich noch um den Klassenerhalt zittern.

Um den Sack endlich mal zuzumachen, hat der Verein die Mannschaft für heutige Auswärtsspiel gegen Ingolstadt kurzerhand Gästetickets (inkl. Anreise mit dem Bus) rausgehauen. Und wie es sich für richtige Energie-Fans gehört, haben Janin und ich unser Team gegen Ingolstadt lautstark unterstützt.

Cottbus in Ingolstadt

Die Busfahrt begann am Sonntag morgen um 4 Uhr am Sandower Dreieck. Jeder einzelne Mitfahrer wurde namentlich verlesen, so dass es über eine Stunde gedauert hat, um die 1500 Busfahrer abzufertigen. Wir hatten Glück und wurden gleich für den ersten Bus aufgerufen. Und um mal wieder alle Klischees über die Cottbuser zu bestätigen – wir sind mit einem polnischen Bus nach Oberbayern gefahren. Die komischen Gesichter der Ingolstädter bei der Ankunft gab es dann gratis.

Der Audi-Sportpark ist ein schmuckes kleines Stadion am Stadtrand von Ingolstadt. Die Stimmung der Heim-Mannschaft war zwar ziemlich schwach, aber das haben ich von dem Retorten-Club auch nicht anders erwartet. Dafür haben wir in unserem vollen Gästeblock aber richtig gut Krach gemacht. Auch die Mannschaft hat ein ansehnliches Spiel gezeigt, nur das Tor wurde wieder nicht getroffen. So konnte Ingolstadt mit einer einzigen gut ausgespielten Torchance das Spiel für sich entscheiden und wir standen mal wieder mit leeren Händen da. Wäre die Lage nicht so prekär könnte man fast noch drüber lachen. Anfang der Saison standen wir noch auf einem Aufstiegsplatz!

Nun ja, die Rückfahrt war entsprechend gefrustet und wir waren froh wieder um 23 Uhr zu Hause zu sein. Nächste Woche gegen Union muss mindestens ein Unentschieden her, sonst wird es echt eng.

BTU Cottbus auf dem Abstellgleis?

Die Nachricht hat diese Woche große Wellen geschlagen: Brandenburgs Wissenschaftsministerin Sabine Kunst sieht das Konzept der BTU Cottbus gescheitert und möchte die Uni mit der Hochschule Lausitz vereinigen. Angeblich sind die Forschungsergebnisse der BTU nicht ausreichend und überhaupt ist die Uni nicht erfolgreich. Durch das Zusammenführen von Uni und Hochschule sollen beide Standorte gestärkt und die Profilierung weiter vorangetrieben werden.

Dabei hat die BTU doch gerade in den letzten Jahren für ordentlich Aufsehen gesorgt: Spitzenpositionen in den Rankings von Wirtschaftsingenieurwesen und Architektur, interessante Forschungsprojekte wie das Hybrid-Kraftwerk in Prenzlau und stetig steigende Studentenzahlen sprechen eigentlich eine klare Sprache. Doch davon will die Ministerin nichts wissen. Angeblich macht die BTU zu wenig aus ihrem Geld.

Mein Gefühl sagt mir, dass hier einfach nur nach einer billigen Rechtfertigung gesucht wird, um den Bildungsetat in Brandenburg weiter zu kürzen. Es geht nicht darum die Uni zu profilieren, sondern um den Haushalt zu entspannen. Freiwerdendes Geld kann dann ja gleich in den Aufbau des Potsdamer Stadtschlosses oder anderen Prunkbauten in Potsdam gesteckt werden. Anstatt die Provinz zu unterstützen, wird das Geld mit viel Glanz in der Landeshauptstadt angelegt.

Ich hoffe, dass den Entscheidungsträgern in Potsdam bald klar wird, dass das Land auf die gut ausgebildeten Ingenieure aus Cottbus nicht verzichten kann. Sie werden in den Zeiten des Fachkräftemangels wichtiger denn je. Oder sollen etwa Germanisten den neuen Flughafen leiten?

Petersen zu Bayern

Nach langem hin und her ist es nun amtlich: Nils Petersen verlässt Energie Cottbus und wechselt zu Bayern München. Letztendlich muss man sagen, dass Nils einfach der Überflieger der vergangenen Zweitliga-Saison war und es sich durch seine Leistung mehr als verdient hat, zu den Bayern zu wechseln. Nun wird die Zukunft zeigen, ob er sich in München durchsetzen kann.

Und man muss schon ehrlich zugeben, der FC Bayern ist zwar sportlich nur eine Liga höher als Cottbus, aber finanziell ist da mehr als eine Klasse Unterschied. Gerade habe ich nach einem Girokonto gesucht und bin dabei auch auf ein Angebot von FC Bayern Banking gestoßen. Die bieten ein eigenes Girokonto nebst ecKarte und MasterCard. Das ganze natürlich im Design von Bayern München. So weit geht meine Sympathie nun doch nicht, aber für wahre Fans gehört das wohl dazu. 😉

Verarsche in Duisburg

Dass Duisburg keine Veranstaltungen ausrichten kann, wissen wir ja spätestens seitdem bei der Love Parade im letzten Jahr über 20 Leute unschuldig ums Leben gekommen sind. Nun haben die Duisburger mal beim Fußball was blicken lassen, obwohl sie ja eigentlich Erfahrungen damit haben sollten. Um es mal auf den Punkt zu bringen: Beim DFB-Pokal Halbfinale in Duisburg wurden die Cottbuser behandelt wie der letzte Dreck.

Angefangen hat alles am Duisburger Hauptbahnhof. Der Fanzug aus Cottbus rollt pünktlich ein und die Fans freuen sich schon bald im Stadion zu sein. Schön war’s! Man lässt die Fans über eine Stunde lang sinnlos am Bahnsteig rumstehen, ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, weiter zum Stadion zu kommen. Das führte dazu, dass eine breite Masse der Fans erst weit nach dem Anpfiff das Stadion erreichte.

Was die Fans bis dahin nicht wussten, auch der Teambus von Energie Cottbus wurde von Duisburger Idioten blockiert, so dass die Mannschaft ebenfalls später am Stadion eintraf. Der Pressesprecher von Energie Cottbus bringt es auf den Punkt: „Wir haben uns gefühlt wie im Viehtransport“. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie groß der Aufschrei gewesen wäre, wenn so etwas in Cottbus passiert wäre.

Auch nach Anpfiff ging die Verasche weiter. Der Schiri hatte seine Duisburger Brille auf, als er Cottbus einen glasklaren Elfer in der 11.Minute verwehrte. Auch die Entscheidung, ob der Ball in der 89.Minute vor oder hinter der Linie war, ist zumindest fragwürdig. Es passt einfach alles zusammen, ein unfähiger Gastgeber, überforderte Ordner, ein beschissener Schiri und ein unterdurchschnittliches Spiel der eigenen Mannschaft.

Interssant fand ich im Übrigen auch, wie die Reporter den hohen Ausländeranteil in der Duisburger Mannschaft kommentierten. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hat Cottbus mit weitaus weniger Ausländern gespielt und es wurde vor jedem Spiel durchgekaut, dass die Mannschaft eigenlich nur aus Ausländern besteht. Gestern hat Duisburg das Spiel mit 10 Ausländern begonnen und es wurde überhaupt nicht kommentiert. Cottbus startete das Pokalspiel übrigens mit 9 deutschen Spielern, aber anscheinend ist das auf einmal nicht mehr wichtig.

Danke für nichts ihr Duisburger Idioten!

Cottbusverkehr auf Kollisionskurs

Mal wieder möchte ich in meinem Blog über den Cottbusverkehr abkotzen. Ich bin gerade aus den Zug aus Berlin am Cottbuser Hauptbahnhof ausgestiegen. Im Bahnhofsgebäude hängt ja ein kleiner Hinweismonitor mit den Abfahrtszeiten der Bus und Bahn. Auf dem Monitor steht, dass um 17.03 Uhr die Linie 16 fährt.

„Schön“, dachte ich mir. Einfach raus aus dem Bahnhofsgebäude und rein in den Bus. Doch ich habe die Rechnung nicht mit dem Cottbusverkehr gemacht. Der hat nämlich seine eigenen Abfahrtszeiten und fährt auf einmal früher. Laut Anzeige an der Haltestelle fährt der Bus auf einmal um 17.00 Uhr. Wie kann sowas sein?

3 Minuten, die viel ausmachen

Der Busfahrer hat natürlich keine Gnade mit den ganzen Leuten, die am Bahnhof ausgestiegen sind und gibt ca. 10 Sekunden, bevor unsere Gruppe den Bus erreicht, Vollgas. Das kann es echt nicht sein! Mit solch einem „Angebot“ vergrault man auch die letzten ÖPNV-Nutzer. Nur gut, dass ich jetzt wieder Fahrrad fahren kann. Das Vertrauen in den Cottbusverkehr habe ich jedenfalls verloren.

PS: Wer vom Cottbusverkehr hat sich eigentlich den Fahrplanwechsel ausgedacht? Vor nem halben Jahr wurde der ganze Fahrplan mit viel Tamtam umgestellt und nicht mal 6 Monate später wurde alles verworfen und ein neuer Fahrplan gemacht.

Auf Wiedersehen Fahrrad!

Heute habe ich meinen geliebten Drahesel an einen hoffentlich würdigen Nachfolger verkauft. Ein bisschen Wehmut war schon dabei, denn an diesem Fahrrad hängen echt unzählige, gute Erinnerungen. So hat mich das Bike zum Beispiel bei meinem Auslandssemester in Schweden täglich auf dem Weg zur Uni begleitet, oder mich nach so mancher wilden Party in Cottbus sicher nach Hause verfrachtet. Bedingt durch meinen neuen Job steht das Fahrrad aber nun mehr im Keller als es draußen ist, also habe ich mich dazu entschlossen, es zu verkaufen.

So hatte ich das Fahrrad vor 3 Tagen bei ebay Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten, und nicht mal 72 Stunden später hat es schon den Besitzer gewechselt. Es gehört jetzt einer Austauschstudentin, die dank ihres deutschen Freundes auf meine Anzeige gestoßen ist. Bei dem Schnäppchenpreis von 20 € brauchten die beiden wohl auch nicht lange überlegen. Nun hoffe ich, dass das Fahrrad weiterhin Geschichte schreibt 🙂

Weihnachtsbaum verfrachten mit Fabienne

Silvester in Cottvegas

Wieder einmal geht ein Jahr vorbei, und wieder einmal wird der Jahreswechsel zünftig gefeiert. Ich hatte irgendwie keine Lust mit den Austauschstudenten zur Fanmeile nach Berlin zu tuckern und mir dort den Arsch abzufrieren, also bin ich kurzerhand zu einer WG-Party in die Zimmerstraße 22 (Insider nennen es auch Z22). In diesem Altbau wohnt nur eine Mietpartei, so konnten wir uns ordentlich ausbreiten und Krach machen. Vom Flair her hätte das Haus auch eine stillgelegte Lagerhalle in Brooklyn sein können, der Geruch und die alte Tapete kann man jedenfalls schon fast als kultig bezeichnen! Auch das Publikum war etwas schrill angehaucht und somit war der Grundstein für eine geile Party gelegt.

Gegen 22 Uhr bin ich mit Laura, einer Bekannten die ich vor einigen Tagen zufällig am Bahnhof in Passow getroffen hatte (auch ’ne irre Story), zur Party geschlichen. Dort war es zwar nicht übermäßig voll, aber dafür hatte das Ambiente irgendwie Stil. Lustigerweise waren auf der Party 4 Schwedter am Start, so konnte man gut über die alten Zeiten am Carl-Friedrich-Gauss Gymnasium quatschen. Das Beste an der Party war jedoch eindeutig der Rooftop! Der Inhaber des Hauses höchstpersönlich hatte die Luke zum Dach aufgemacht und so konnten wir das Silvestertreiben aus luftiger Höhe verfolgen. Und was die Cottbuser da in den Himmel geschossen haben, ist schon Wahnsinn. Ihr wollt Beweise? Hier sind sie!

Dancefloor im ehemaligen Wohnzimmer. Im Durchgang zu Lesezimmer tanzt noch der Besitzer des Hauses.

Feiern auf dem Dach

Raketen über Cottbus