Ostsee mal richtig

Nachdem wir es im letzten Monat nicht ganz bis an die Ostsee geschafft hatten, sind wir diesmal die volle Strecke bis Rügen gefahren und haben uns für ein paar Tage im Precise Hotel Resort in Neddesitz (bei Sagard) eingemietet. Dort gibt es Spiel, Spaß und Essen unter einen Dach und man muss sich quasi um nichts kümmern. Genau das richtige also für unsere gestressten Körper.

Die Anreise war erstaunlich schnell. Dank der A20 und der mittlerweile gut ausgebauten B96 rollt man fast nur auf Schnellstraßen zum Zielort und schafft es in etwas mehr als zwei Stunden aus der Uckermark bis zum Hotel. So konnten wir den ersten Nachmittag schon am Strand von Glowe verbringen und die ersten Sonnenstrahlen einfangen.

Noch am selben Abend haben wir die Familie in Binz besucht und am Strand den Sonnenuntergang verfolgt. Am Folgetag wollten wir eigentlich genau dort weitermachen, aber leider waren die Wetteraussichten alles andere als sommerlich. Aus der Erfahrung der letzten Urlaube hatten wir jedoch vorgesorgt und bewusst eine Unterkunft inklusive Spaß- und Sportbereich gebucht, so dass wir den Tag kurzfristig in den Spielbereich vom Splash verlagert haben.

Auch am Dienstag sollte sich das Wetter nicht wirklich verbessern, also haben wir Fahrräder ausgeliehen und sind den Rügen-Rundweg von Neddesitz nach Lohme gefahren. Der Radweg ist in diesem Abschnitt sehr gut ausgebaut und so wurde es trotz des Fahrrad-Anhängers noch ein erholsamer Ausflug. Die Mittagspause im Restaurant Daheim haben wir sehr genossen, ehe wir uns auf den Rückweg gemacht haben.

Pünktlich mit dem Einsetzen des Regens waren wir wieder in Neddesitz und haben uns noch das örtliche Kreidemuseum angeschaut. Dort wurde noch bis in die 1960er Jahre Kreide wie in einem Steinbruch abgebaut und weiterverarbeitet. Das Abbaugebiet („Kleiner Königsstuhl“) kann man auch belaufen.

Am Folgetag ist das Wetter endgültig umgeschlagen und leider auch die Aussichten für die nächsten Tage. Wir haben den Tag erneut im Splash verbracht, ohne wirklich Lust auf weitere Regentage auf Rügen zu verspüren. So sind wir schon am Mittwoch abgereist und nicht in die geplante Verlängerung gegangen. Trotzdem war es wieder schön, mal ein paar Tage abzuschalten.

Erkenntnisse: Auf Rügen gibt es eine ausgeprägte Endmoränenlandschaft, die eine Fahrradtour schon ordentlich erschweren kann.

Wochenende am Wasser

Um den Hitzerekorden in der Hauptstadt etwas zu entkommen, haben wir uns kurzfristig für einen Abstecher nach Mecklenburg-Vorpommern entschieden. Da es uns bis zur Ostsee zu weit war, haben wir uns einen netten Ort am Stettiner Haff ausgesucht. Genauer gesagt sind wir zum Seebad Ueckermünde in den Landkreis Vorpommern-Greifswald gefahren. Unsere Unterkunft (Pension am Stettiner Haff) war ganz in der Nähe im Ort Bellin.

Da in Ueckermünde auch gerade die Haff Sail stattfand, war in der Stadt und insbesondere am Hafen auch einiges los. Bedingt durch das verlängerte Wochenende waren auch viele polnische Landsleute vor Ort, so dass die Euroregion Pomerania für uns auch positiv spürbar war.

Nachdem wir den Samstag nahezu komplett am Strand verbracht hatten, sind wir am Sonntag zum Tierpark Uckermünde gefahren. Dort sind auch Oma und Opa zu uns gestoßen, welche von der Kleinen auch freudig in Empfang genommen wurden. Nachdem wir genug Nasenbären, Erdmännchen, Ziegen und Löwen gesehen haben, sind wir zum Mittag noch mal an den Strand gefahren. Die versuche, in dem neuen Strandzelt einen ordentlichen Mittagsschlaf hinzubekommen, sind aber leider fehlgeschlagen. Dazu hat das Wasser einfach zu sehr angezogen.

Strand von Ueckermünde

Nachdem die Erschöpfungsgrenze erreicht war sind wir dann ins Auto gestiegen und haben die zweistündige Heimreise angetreten. Ein aufregender Familienausflug war damit beendet.

Erkenntnisse: Der Strand in Ueckermünde und die dortigen Einrichtungen (Parkplatz, Spielplätze, Restaurants, Strandkörbe, Beachvolleyball) sind wirklich gut. Nur die Wasserqualität könnte etwas besserer sein.

Auszeit auf Kreta

Wir hatten lange darüber nachgedacht und uns dann doch für einen einwöchigen Familienurlaub auf Kreta entschieden. Letztendlich ist die Reise mit einem Kleinkind nicht ganz stressfrei, aber wir hatten die Auszeit dringend nötig. Richtige Vorfreude kam zu Beginn allerdings nicht auf, denn der Wetterbericht versprach an fast allen Urlaubstagen feinstes Regenwetter. Zur gleichen Zeit wurde für Berlin herrliches Sommerwetter angekündigt.

Immerhin war der Flug mit der Kleinen relativ entspannt. Sie hatte sich gut mit der mitgebrachten Spielzeugsammlung ablenken lassen und dank den Gummibärchen war der Druckausgleich auch kein Problem. Bei Aegean Airlines gibt es für die kleinsten Fluggäste noch ein kleines Geschenk, so dass wir uns hier gut aufgehoben fühlten. Bei der nächsten Reise braucht sie dann in jedem Fall schon einen eigenen Sitzplatz.

Späte Ankunft im Hotel

Die Anreise zum Hotel hat sich noch ganz schön hingezogen, obwohl unser Zielort Malia (griechisch Μάλια) nur 30 km vom Flughafen Heraklion entfernt war. Aber spätestens bei der Ankunft im Hotel Alexander Beach Village wussten wir, dass es ein toller Urlaub werden wird. Die Zimmer und die gesamte Anlage waren sehr gepflegt und der hauseigene Sandstrand suchte kilometerweit seines gleichen. Dazu war der Kids-Club Spielbereich sehr gut ausgestattet und versprach auch an Regentagen ordentlich Abwechslung. Selbst die frei herumlaufenden Katzen sorgten für viel Erheiterung und so waren die folgenden Tage sehr erholsam.

Nach den ersten beiden (Regen-) Tagen wurde das Wetter auch merklich besser und wir könnten unsere Freizeitaktivitäten an den Strand verlegen. Mit Lichtschutzfaktor 50 hatten unsere nordeuropäischen Hauttypen auch mit der Sonne im Mittelmeer keine Probleme. Für einen großen Ausflug hat uns irgendwie die Motivation gefehlt, aber das wäre sowieso nichts für den Nachwuchs gewesen.

Falls wir mal wieder in der Nähe sind, wollen wir uns folgendes anschauen:

  • Ausgrabungsstätte Palast von Malia
  • Höhle von Psychro
  • Ortschaften Hersonissos und Agios Nikolaos
  • Insel Spinalonga

Ansonsten kann man sich auch weiter entfernt auf der Insel noch folgendes besichtigen:

  • Altstädte von Knossos, Chania oder Heraklion
  • Kloster Arkadi (Widerstandssymbol für die Griechen, welches auf dem 100 Drachmen Geldschein abgebildet war)
  • Strand von Elafonisi
  • Strand von Stavros (Film Alexis Sorbas mit Anthony Quinn wurde hier gedreht)
  • Samaria Schlucht
  • Lefka Ori (die Weißen Berge) und Idagebirge

 

Am Freitagmorgen ging es dann schon wieder auf Heimreise. Den Rückflug hatten wir extra über die Mittagszeit gelegt, damit den Morgen nicht in hektik verfallen müssen und auch nicht zu spät zu Hause ankommen. Es hat alles wunderbar geklappt, so dass wir zum Kaffee wieder in der Heimat waren.

Erkenntnisse: Der Flughafen Heraklion hat (ähnlich wie Berlin Tegel) seit langen keine größeren Instandhaltungsmaßnahmen gesehen. Wie in Berlin soll auch hier irgendwann bald ein neuer Flughafen eröffnen.

In Heraklion darf man mit Kind die Warteschlangen überspringen und den Kinderwagen bis zum Flugzeug mitnehmen. In Berlin-Tegel darf man das nicht.

Immer wieder Cottbus

Irgendwie zieht es uns immer wieder zu unserem ehemaligen Studienort nach Cottbus. Diesmal ist es der runde Geburtstag eines befreundeten Professors, der uns in die Lausitz lockt.

Noch am Vortag ist Sturmtief Xavier über Norddeutschland gefegt und hat ein wahres Verkehrschaos ausgelöst. In Berlin ist nach und nach der komplette öffentliche Nahverkehr zusammengebrochen und so wurde für der Feierabend zum Sportprogramm. Karo hat es geschafft, den Heimweg von der Charlottenstraße über den Alex hoch auf den Friedrichshain in 90 Minuten zu erledigen. Das kann sich schon sehen lassen! Auch am Folgetag war der Nahverkehr noch nicht vollständig wieder eingerichtet, so dass wir für unsere Anreise nach Cottbus kurzfristig umdisponieren mussten. Letztendlich haben wir dann alle gemeinsam die Anreise mit dem Auto bewältigt, auch wenn es sehr spät wurde.

Umso besser hat das Abendbrot im China-Restaurant Ming Dynastie geschmeckt, welches man wirklich weiterempfehlen kann. Die Nacht haben wir ganz in der Nähe im Hotel „Am Theater“ verbracht. Am folgenden Tag wären wir gern in die Lagune gegangen, aber der Spaßbereich war wegen Wartungsarbeiten geschlossen. So sind wir nachmittags in den Zoo gegangen und haben der Lütten mal die Tiere aus den Kinderbüchern gezeigt. Den Abend haben wir dann wie geplant im Seitensprung gefeiert und dabei viele bekannte Gesichter getroffen. Es war echt schön, mal wieder aufn alten Pfaden unterwegs zu sein und die Nacht zu feiern.

Seitensprung in Cottbus

Am Sonntag war dann schon wieder Abreisetag und so sind wir nach dem Frühstück schon wieder aufgebrochen. Auf der Heimreise haben wir einen Abstecher in die Spreewelten nach Lübbenau gemacht. Die Pinguine dort sind echt niedlich anzuschauen, aber sonst ist es mehr oder weniger auch nur ein normales Spaßbad. Die Kleine hatte jedenfalls ihren Spaß und dann waren wir alle Glücklich.

Erkenntnisse: Mit Kindern kann man jegliche Zeitplanung vergessen.

Familienausflug nach Toruń

Wir haben ein Familienfest in Poznań zum Anlass genommen, um mal etwas weiter ins Land zu fahren und die Städte Gniezno und Toruń im nördlichen Zentrum Polens zu besichtigen. Beide Städte sind eng mit der Geschichte des Landes verbunden und so hatten wir schon auf der Autofahrt lebhafte Diskussionen um den Einfluss deutscher Siedler Missionare auf die Entwicklung dieser Region.

In Gnesen gewesen

Unsere erste Station war die Stadt Gniezno (deutsch Gnesen), die sich rund 50 km nordöstlich von Poznań in der Woiwodschaft Großpolen befindet. Dank der gerade fertiggestellten S5 (Droga Expresowa 5) kommt man mit Auto sehr gut dort hin und wir konnten die knappe Zeit für eine ausgiebige Stadtbesichtigung nutzen. Die Stadt mit den 70.000 Einwohnern ist im Ausland eher unbekannt, aber hat für die Polen eine zentrale Bedeutung. Hier wurden bis 1320 die polnischen Könige gekrönt und hier liegen auch die Ursprünge des polnischen Staates. Eine tragende Rolle spielt dabei die Erzkathedrale von Gniezno, die eine der Hauptkirchen in Polen ist und den Status einer Basilica minor trägt. Neben der Kirche gibt es in Gniezno noch eine gut erhaltene Altstadt mit einem großen Markt, die wir ebenfalls erlaufen haben. Das Museum der Ursprünge des polnischen Staates haben wir uns aufgrund der knappen Zeit leider nicht mehr angesehen, da wir in der zweiten Tageshälfte noch weiter nach Toruń gefahren sind.

Weiter nach Toruń

Die Weiterfahrt nach Toruń (deutsch Thorn) war leider nicht so entspannt, da die Schnellstraßen in diesem Abschnitt leider noch nicht gut ausgebaut sind. So mussten wir die 100 Kilometer gemeinsam mit Reisebussen, Schweinetransporten und polnischen Temposündern auf überlasteten Landstraßen zurücklegen und benötigten dafür über zwei Stunden Fahrtzeit. In Toruń angekommen, mussten wir leider noch auf unseren Vermieter warten, der es mit der zeitlichen Absprache nicht so genau nahm. Auch die Unterkunft war im Internet deutlich attraktiver anzusehen als in Wirklichkeit. Immerhin passte die Lage in der Altstadt, direkt neben dem Wohnhaus des bekanntesten Bürgers dieser Stadt.

Trotz des schlechten Anfangs in Toruń sollte sich der Besuch aber dennoch als überaus positive Überraschung herausstellen. Vom ersten Eindruck her ist die Stadt ähnlich schön wie Lwiw oder Krakau, auch wenn die Toruń mit 200.000 Einwohnern deutlich kleiner ist. Trotz der eher überschaubaren Größe gibt es hier eine sehr schöne und weitläufige historische Altstadt, die nicht ohne Grund seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Schon allein ein Spatziergang durch die belebten Straßen mit den Restaurants, Cafés und Geschäften ist die Reise wert.

Altstadt in Thorn

Dazu gibt es auch geschichtlich einiges hier zu entdecken. Der Deutsche Orden hat die Stadt 1233 gegründet und 1260 mit einer Burg befestigt. Im 14. Jahrhundert trat Thorn dem Hansebund bei und gehörte somit wie Elbing, Danzig, Königsberg und Kulm zu den Hansestädten. Als Berliner hat man auf dem Markt auch ein kleines Dé­jà-vu, denn das Rathaus in Toruń sieht ähnlich aus wie das (deutlich später) gebaute Rote Rathaus. Nicht zuletzt ist Toruń auch der Geburtsort von Nikolaus Kopernikus (oder polnisch Mikołaj Kopernik), der mit seinem heliozentrischen Weltbild eine neue Anschauung der Welt verbreitete. Nach ihm ist auch die Universität benannt und überhaupt sieht man sein Abbild überall in der Stadt. Direkt auf dem Markt ist wohl das bekannteste Abbild von ihm und einem Modell des heliozentrischen Weltbilds.

Rathaus mit Kopernikus in Thorn

Letztendlich waren die zwei Tage für uns überaus spannend und geschichtsfördernd. Für mich ist Toruń definitiv ein Geheimtipp für eine Städtereise nach Polen. Besonders wenn die polnische Schnellstraße 3 in 2019 fertiggestellt wird, kann man auch von Deutschland aus in wenigen Stunden hier her kommen. Das werden wir dann bestimmt noch mal machen!

PS: Bei unserem nächsten Besuch müssen wir noch die Produktionsstätte der Thorner Kathrinchen besuchen. Dieser Pfefferkuchen wird hier seit Jahrhunderten hergestellt und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit.

Drei Tage Erzgebirge

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe ist? Das dachten wir uns auch und sind dieses Jahr mit der gesamten Familie zum Winterurlaub in die kleine Ortschaft Rehefeld-Zaunhaus ins Erzgebirge gefahren. Die Anreise von Berlin dauerte nur 3 Stunden und schon waren wir in einem voll ausgestatteten Skigebiet inklusive Sessellift, Skiverleih und schönen Pisten. Nur die vielen Tagestouristen mit ihren Schlitten waren etwas nervig, da diese den Sessellift deutlich verlangsamt haben. Das ausgezeichnete Wetter hat dies aber wieder Wett gemacht und so waren die 3 Tage leider viel zu schnell vorbei.

Silvester auf Gran Canaria

Der Winter hat zwar noch gar nicht richtig angefangen, aber trotzdem hat es uns über Silvester in das warme Gran Canaria gezogen. Mit dabei waren wieder alte Kommilitonen aus Cottbus, so dass es ein paar lustige Tage unter der warmen kanarischen Sonne wurden.

Anreise über Hamburg

Da wir keine guten Verbindungen von Berlin gefunden haben, sind wir von Hamburg mit Norwegian Air geflogen. In einem Café am Hamburger Hauptbahnhof sind wir auf die Mitreisenden aus Krieschow und München getroffen. Der Flug hatte wegen Gegenwind eine halbe Ewigkeit gedauert, aber immerhin gab es kostenloses WLAN an Bord. Nach über 6 Stunden sind wir schließlich sicher in Las Palmas gelandet.

Für die nächsten Tage sollte ein VW Polo unser treuer Begleiter werden. Trotz der späten Ankunft konnten wir diesen noch am Flughafen von Las Palmas entgegen nehmen und über die hervorragend ausgebaute GC-1 bis nach Playa del Inglés schweben.

Bei der Ankunft in unserem Bungalow im HD Parque Cristobal wurde uns „als besonderer Service des Hauses“ die Villa vom Hotel-Besitzer angeboten. So waren wir nicht auf dem eigentlichen Gelände des Hotels untergebracht, sondern etwas abseits in einem unscheinbaren Haus. Der Begriff Villa war zwar reichlich übertrieben, aber immerhin hatten wir hier viel Platz.

Am nächsten Morgen erkundeten wir zunächst die nähere Umgebung und machten einen Fußmarsch durch die Sanddünen von Maspalomas. Der Sand war sehr hell und fein, so dass wir die Wüste ohne Brandblasen und Stichwunden durchqueren konnten. Ohne einen Tropfen Wasser erreichten wir nach einigen (Diskussions-)Pausen schließlich den Atlantik mit dem dortigen FKK-Strand. Von hier ist die Sahara nur etwa 200 km entfernt und irgendwie hat man das auch gespürt. Auf dem Rückweg hatte der Wind ziemlich aufgedreht und so wurde die entspannte Wanderung auf der Uferpromenade zum Kampf gegen den Sandstrahl.

Dünen von Maspalomas

Am Nachmittag sind wir mit dem Auto zur Schlucht von Guayadeque gefahren. Auf dem Weg dorthin passiert man die kleine Ortschaft Agüimes, welche man sich durchaus näher anschauen kann. Es gibt hier viele kleine Kunstwerke und schöne Plätze, was sich aber anscheinend noch nicht bei den Touristen herumgesprochen hat.

Ein paar Kilometer weiter in Cueva Bermeja kann man in Felsen eingehauene Wohnungen besichtigen. Die Bewohner machen dort einfach die Türen auf und gegen eine kleine Spende kann man sich die Wohnung anschauen. Es gibt hier auch einige Restaurants in den Felsen. Wir haben uns für das Restaurante Tagoror entschieden und hier unsere ersten kanarischen Gerichte probiert. Die Vorsuppe (Potaje Canario) und die Brötchen mit Alioli waren noch sehr lecker, doch mit jedem weiteren Gang wurde das Essen schlechter. Anscheinend wird hier mehr Augenmerk auf Ambiente statt auf das Essen gelegt.

Am nächsten Tag zog es uns weiter in den Norden in der Insel nach Las Palmas de Gran Canaria. In dieser Metropole lebt fast die Hälfte der Einwohner Gran Canarias und dementsprechend voll ist es auch. Hat man erst mal einen Parkplatz gefunden, kann man die Stadt relativ entspannt zu Fuß erkunden. Die Catedral de Santa Ana kann man besteigen und von oben einen schönen Blick auf die Altstadt genießen. Spätestens hier bin ich auch Fan von dem Selfie-Stick unserer Mitreisenden geworden!

Las Palmas

Das Museo Canario haben wir übersprungen und sind dafür die Fußgängerzone entlang der Calle Mayor de Triana gelaufen. Da wir in diesem Urlaub noch nicht einmal baden waren, sind wir abends noch zum Playa de Las Canteras auf der Westseite von Las Palmas gefahren. Für mehr als einen kurzen Sprung in das sehr salzige Wasser hat es aber nicht gereicht. Stattdessen haben wir versucht, unser akrobatisches Geschick vor der untergehenden Sonne mit unseren Smartphones zu erfassen.

Um den gelungenen Tag standesgemäß zu beenden, haben wir uns ein leckeres Essen in der Taberna Chica direkt an der Strandpromenade gegönnt. Mein Seebarsch war echt gut und die typisch kanarischen Kartoffeln mit Mojo Picón Sauce waren auch sehr lecker.

Auf der Jagd nach der kanarischen Rieseneidechse

Am folgenden Tag erkundeten wir das bergige Zentrum der Insel. Über die GC-60 arbeiteten wir uns Kurve für Kurve in das Zentralmassiv rund um den Pico de las Nieves (höchster Berg der Insel) vor. Hier sind einige schöne Orte wie Fataga oder Tajeda, die man sich definitiv anschauen sollte.

Ganz in der Nähe ist auch der Roque Nublo (spanisch Wolkenfels). Dieser Berg hat auf der Spitze einen auffälligen Basaltfelsen und gilt als Wahrzeichen Gran Canarias. Über einen Wanderweg kann man den Berg vom Parkplatz aus in einer halben Stunde besteigen. Leider haben wir den Parkplatz irgendwie verfehlt, so dass wir uns den Gipfel nur aus der Ferne ansehen konnten. Dafür hatten wir Glück mit dem Wetter und konnten von der Straße aus mehrfach den Pico del Teide von der benachbarten Insel Teneriffa sehen. Außerdem haben wir am Cruz de Tajeda einen traumhaften Sonnenuntergang erbebt. Dieses Kreuz auf 1560 Metern Höhe ist auch der geografische Mittelpunkt der Insel und ein beliebter Startpunkt für Wanderungen.

Cruz de Tajeda

Von dort aus fuhren wir mit dem Auto weiter auf die nördliche Hälfte der Insel und erreichten schlagartig in eine andere Vegetationszone. Während im Süden allenfalls ein paar Kakteen am Straßenrand stehen, gibt es im Norden üppigen Baumwuchs und viele grüne Pflanzen. Von nun an fuhren wir nur noch Abwärts in die spanische Gemeinde Teror. Hier versprach uns der Reiseführer ein Prachtexemplar des Kanarischen Drachenbaums, den wir aber erst mal finden mussten. Im Innenhof eines unscheinbaren Gebäudes haben wir schließlich den Baum gefunden, der von der Größe her eher durchschnittlich war. Ansonsten kann man sich in Teror noch die Stadtkirche (Nuestra Señora del Pino) und die Innenstadt mit den vielen Holzbalkonen anschauen.

Strandtag und Silvester

Am vorletzten Tag der Reise fuhren wir mit dem Auto zu den Stränden westlich von Maspalomas. Der Playa de Amadores hinter Puerto Rico ist unglaublich schön – war an diesem Tag aber auch unglaublich voll. So haben wir den Tag schließlich am weniger überfüllten Playa Taurito verbracht, auch wenn hier der Sand nicht ganz so schön war.

Die Silvesternacht haben wir mit vielen anderen Touristen am Leuchtturm von Maspalomas verbracht. Die dortigen Hotels haben reichlich Feuerwerk in den Himmel geschossen, so dass wir uns eigentlich nur um den Sekt kümmern mussten.

Schon zu Ende

Nach der kurzen Silvesternacht mussten wir auch schon wieder die Sachen packen und Playa del Ingles verlassen. An der rauhen Küste von Playa de Quintanilla genossen wir die letzte Mittagssonne in diesem Urlaub. Der Strand dort ist sehr felsig und nicht zum Baden geeignet. Dafür kann man von den Ufern unglaublich hohe Wellen beobachten, die aber nur einen einzigen Surfer angezogen hatten.

Playa de Quintanilla

Das nahegelegene Städtchen Arucas hat eine imposante gotische Kathedrale und einen schönen Stadtpark. Vom Mirador de Montaña de Arucas (ein ehemaliger Vulkan mit 412 Metern Höhe) hat man einen tollen Ausblick auf die Umgebung. Nach einem letzten Kaffee in Arucas sind wir schließlich über Telde zurück zum Flughafen gefahren. Von dort ging es mit dem Spätflug nach Nürnberg und am folgenden Tag mit dem Zug zurück nach Berlin. Ein wirklich schöner Urlaub war wieder zu Ende!

Erkenntnisse: Auf Gran Canaria werden Bananen angebaut.

Ein Liter Super kostet hier schlappe 0,89 Euro.

Das Spanisch hier ist ähnlich wie in Granada.

Fazit unseres Urlaubs

Nach 18 Tagen Urlaub sind wir wieder gut in Berlin eingetroffen. Die Rückreise hat sich bedingt durch die Zwischenstopps in Toronto und Frankfurt ganz schön in die Länge gezogen und wurde zum Geduldsspiel. Aber so hatten wir immerhin genug Zeit, uns innerlich vom Urlaub zu verabschieden und in den Alltagsmodus umzuschalten.

Rückblickend muss man sagen, dass wir vieles gut geplant haben und die Reise nicht viel besser hätten machen können. Besonders die Entscheidung, vorrangig in Privatunterkünften (Bed and Breakfast) zu nächtigen, hat sich gelohnt. Dort kommt man gut in Kontakt mit Einheimischen und anderen Reisenden. Das Ashby House Bed and Breakfast wird uns hier in besonders positiver Erinnerung bleiben.

Von den Städten hat uns Vancouver am besten gefallen. Es gibt hier eine sehr interessante Mischung von Bezirken für Wohnen, Essen und Ausgehen. Auch die schönen Stadtstrände laden zum Verweilen ein. Im Gegensatz zu Toronto gibt es hier auch einige Grünflächen und die Stadt wirkt irgendwie wohnlicher. Mit der fahrerlosen Metro und den vielen Radwegen gibt es hier sogar einen ansprechenden Nahverkehr.

Landschaftlich war die beiden Nationalparks Jasper und Banff das absolute Highlight. Das hat sich aber auch schon herum gesprochen, so dass es in den Sommermonaten auch teilweise sehr voll dort werden kann.

Vom Wetter her hatten wir leider kein Glück. Die richtigen Sonnentage können wir mit einer Hand abzählen. Dazu hatten wir Waldbrände in Jasper, wodurch Zufahrtswege zu einigen entlegeneren Orten gesperrt waren. Bei unserem letzten Zwischenstopp in Toronto waren dann endlich mal sommerliche Temperaturen – was auch gleich zur höchsten Ozon-Warnstufe führte.

Erkenntnisse: Mit Rückenwind schafft man den Flug von Toronto nach Frankfurt in rekordverdächtigen 7:15 Stunden.

Vancouver in fünf Tagen

Unsere Weiterreise nach Vancouver begann morgens um 5.40 Uhr auf dem Busbahnhof in Jasper. Dort bestiegen reichlich unausgeschlafen einen Greyhound-Bus, der uns innerhalb von 12 Stunden an die Pazifikküste brachte. Eigentlich war die Fahrt ruhig und entspannt, bis ein Typ plötzlich unseren gesamten Bus mit einem lauten Kampfschrei aus den Schlaf riss. Dem Busfahrer ist vor Schreck fast das Lenkrad entglitten und alle schauten entsetzt auf den schreienden Zeitgenossen. Dieser machte aber recht schnell deutlich, dass er nur schlecht geträumt hatte. Zum Schlafen war uns danach aber nicht mehr zumute.

Mit der Ankunft in Vancouver betraten wir nach Ontario und Alberta mit British Columbia eine weitere kanadische Provinz. Das hat den schönen Nebeneffekt, dass wir wieder in eine andere Zeitzone springen und somit eine Stunde länger schlafen können. Übrigens ist Vancouver nach Calgary auch schon die zweite Olympiastadt unserer Reise.

Auf den ersten Blick hat Vancouver irgendwie Ähnlichkeit mit San Francisco. Die Stadt ist direkt am Pazifik an der Straße von Georgia, etwas bergig und hat auch diese typischen viktorianischen Häuser mit Holzveranda und Erker. Diese wechseln sich ab mit modernen Glasbauten, die bedingt durch eine kluge Stadtplanung eine gewisse Höhe nicht überschreiten dürfen.

Bute Street unweit unserer Unterkunft

Wir haben das Glück, die folgenden sechs Nächte in einem viktorianischen Haus im West End von Vancouver zu nächtigen. Von hier ist es nicht weit zu den belebten Straßen Davie und Robson Street sowie zum Strand und dem Stanley Park.

Nach unserer Ankunft am späten Nachmittag haben wir ein paar Straßen weiter bei Judges Indian Cousine in der Davie Street das leckerste Indisch unseren Lebens gegessen. Danach sind wir auch schon in die Betten gefallen. Die vielen Stunden in dem Greyhound-Bus haben doch ganz schön geschlaucht.

Stadterkundung oder Strandtag?

Den folgenden Tag haben wir am Strand des Third Beach verbracht. Wir hatten in den letzten Tagen leider nicht so viel Glück mit dem Wetter, deswegen wollten wir heute die Sonne gänzlich auskosten. Das Meer hatte erfrischende 19 Grad und die Lufttemperatur lag bei 22 Grad, also konnte man es hier gut aushalten. Das Wasser war erstaunlich klar, trotz der Nähe zum Hafen von Vancouver und den vielen Containerschiffen am Horizont.

Third Beach in Vancouver

Am folgenden Tag hatten wir leider wieder schlechtes Wetter, so dass wir uns für einen Einkaufs- und Museumstag entschieden. Der Einkaufsbummel im Pacific Centre war leider nicht so erfolgreich, aber dafür war der Besuch in der Vancouver Art Gallery umso besser. Dort war gerade eine Sonderausstellung von Herzog & De Meuron, welche ja unter anderem die Uni-Bibliothek in Cottbus entworfen haben. Als der Regen etwas nachließ, haben wir noch Gastown besucht. Dieser historische Straßenzug ist eines der Touristenzentren der Stadt und dementsprechend überlaufen war es auch. Wenn man etwas genauer hinschaut, kann man hier neben Souvenirläden sich imposante Industriegebäude aus dem frühen 20.Jahrhundert finden. In dieser Zeit war Kanada noch unter Führung des Vereinigten Königreiches und dies hat sich auch auf die Architektur ausgewirkt. Bei einigen Gebäuden kann man Parallelen zu den Bauten in Manchester oder Glasgow entdecken.

Gastown in Vancouver

Am Samstag haben wir auf dem Fahrrad den Stanley Park umrundet und sind die Uferpromenade bis zum Ende des False Creek gefahren. Die Radwege sind dort sehr gut ausgebaut und auch beschildert – davon kann sich Berlin durchaus eine Scheibe abschneiden.

Zudem hatten wir das Glück, dass am Abend die Celebration of Light stattfindet. Bei diesem Wettbewerb werden von einer schwimmenden Plattform im English Bay Feuerwerkskörper hochgeschossen. Jedes Jahr drängeln sich mehrere hunderttausend Zuschauer an die Uferpromenade, um dieses Spektakel aus nächster Nähe zu sehen. Unsere Unterkunft war nicht mal 800 Meter davon entfernt, so dass wir dieses nach einem kleinen Spaziergang verfolgen konnten.

Da am folgenden Tag das Wetter wieder einmal bescheiden war, sind wir zum Museum of Anthropology auf der Campus der UBC (University of British Columbia) gefahren. Die Uni hat fast 50.000 Studenten und dementsprechend groß ist auch der Campus. Das Museum sollte man auf jeden Fall besucht haben, um die Entwicklung der First Nations (älteste Bewohner Kanadas) zu verstehen. Auf dem Rückweg haben wir auf Ratschlag unserer Gastgeber einen Zwischenstopp im Queen Elizabeth Park gemacht. Von dort hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt und kann sich im Bloedel Conservatory tropische Pflanzen ansehen.

Blick vom Queen Elizabeth Park

Am letzten Tag verließen uns irgendwie die Kräfte, so dass wir den geplanten Ausflug nach Seattle bzw. Vancouver Island für einen weiteren Strandtag eingetauscht haben. So langsam müssen wir uns auch aus Kanada verabschieden. Morgen fliegen wir schon zurück nach Toronto und einen Tag später weiter nach Berlin.

Erkenntnisse: In Vancouver fährt die Metro (SkyTrain genannt) völlig automatisch ohne einen Fahrer. Dadurch kann man während der Fahrt schön nach vorne bzw. hinten rausschauen.

In Jasper angekommen

Auf den ersten Blick ist Jasper durchaus vergleichbar mit Banff – eine Stadt am Fuße der Rocky Mountains die vom Naturtourismus lebt. Allerdings ist man hier noch mehr in der Wildnis und trifft dementsprechend oft auf die heimische Tierwelt. Trotz der Empfehlung des Reiseführers verzichteten wir auf ein Bärenspray (das soll die Bären im Falle eines Angriffs abwehren) und wanderten am ersten Tag direkt in die Wälder des Jasper Nationalparks. Schon nach ein paar Minuten hört man nichts mehr von Stadt und findet sich zwischen knarzenden Bäumen und rauschenden Flüssen wieder.

Athabasca River

Für den ersten Tag haben wir uns gleich den längsten Wanderweg unsere Reise ausgesucht. Dieser führte uns über den Old Fort Point Loop zum Lake Beauvert und schließlich weiter zum Maligne Canyon. Am Lake Beauvert haben wir in der prestigeträchtigen Fairmont Jasper Lodge einen Zwischenstopp eingelegt und den leckersten Sandwich unserer Reise gegessen. Anschließend haben wir uns ein Kanu ausgeliehen und sind über den kristallklaren See gepaddelt. Das war wirklich Kanada-Feeling vom feinsten!

Paddeln auf dem Beauvert Lake

Der anschließende Weg zum Maligne Canyon hat sich ganz schön in die Länge gezogen und man ist auch nur sehr selten auf andere Menschen gestoßen. So richtig wohl war uns bei der Sache nicht, auch weil man in aller Regelmäßigkeit daran erinnert wird, dass man sich in einem aktiven Bärengebiet befindet. Als wir schließlich am Maligne Canyon angekommen sind, waren die Füße platt und unsere Motivation am Boden. So entschieden wir uns, den Weg zurück nach Jasper zu trampen. Das war leichter gesagt als getan, denn irgendwie wollte uns keiner so recht mitnehmen. Letztendlich hat uns eine freundliche Kanadierin mitgenommen und uns damit 10 Kilometer Rückweg erspart.

Bedingt durch den langen Ausflug hatten wir am folgenden Tag keine Lust auf Wandern und sind stattdessen mit dem Fahrrad zum nahegelegenen Pyramid Lake gefahren. Die Ausleihgebühr war mit 40$ zwar recht happig, aber dafür hatten wir mehr von der Natur mitbekommen als die ganzen Auto-Touristen. Vom Pyramid Lake sind wir zurück nach Jasper gefahren und dann immer entlang des Athabasca River Richtung Norden gefahren. Als wir am weitesten entfernt von Jasper waren, zogen auf einmal dunkle Regenwolken auf und binnen Minuten wurde die sonnige Urlaubsidylle wurde zum feuchten Albtraum. Mit viel Kampfgeist und waghalsigen Fahrmanövern über den Yellowhead Highway hatten wir es vor dem absoluten Weltuntergang zurück in die Stadt geschafft. Immerhin haben wir dafür später Anerkennung von einigen Autofahren bekommen, die uns am Straßenrand mit den Naturgewalten haben kämpfen sehen. Die anschließende Pizza im L&W Family Restaurant war eher durchschnittlich, aber immerhin war es im Restaurant trocken.

Mit dem Fahrrad am Pyramid Lake

Am letzten Tag in Jasper hatten wir keine Lust auf körperliche Betätigung (ohnehin war das Wetter nicht so besonders). Also haben wir uns kurzerhand ein Auto ausgeliehen, um die etwas entfernteren Sehenswürdigkeiten zu besuchten. Da der örtliche Verleih keinen Kleinwagen mehr im Angebot hatte, mussten wir auf ein sogenanntes Full Size Car umsteigen. Die Freude war groß, als auf dem Parkplatz ein weißer Dodge Charger SXT auf unsere Fernbedienung reagierte. Leider konnte man die Beschleunigung in diesem Schiff nicht so richtig ausleben, da die maximal erlaubten 90 km/h viel zu schnell erreicht wurden. Aber schon alleine der Sound beim Fahren war irre.

Umso überraschender war es, dass wir bei der Fahrt zur Mount Edith Cavell plötzlich einen Bären am Straßenrand entdeckt haben. Der hat nach irgendwas gewühlt und sich überhaupt nicht beeindrucken lassen. Für einen Ausstieg aus dem Auto hat uns zwar der Mut gefehlt, aber auch so war es ein sehr beeindruckendes Erlebnis!

Bär im Jasper Nationalpark

Die heißen Quellen in Miette entpuppten sich als künstlich angelegte Schwimmbecken am Berghang. Das Wasser kommt wohl aus den heißen Quellen, aber ein bisschen mehr Stil hätten wir schon erwartet. Immerhin war der Eintritt mit $6 vergleichsweise günstig.

Den letzten Abend haben wir ganz stilvoll im Downstream Restaurant am Connaught Drive verbracht. Hier haben wir als Abschluss unserer Nationalpark-Touren gegrillten Bison und Elch gegessen. Morgen geht es wieder zurück in die Zivilisation nach Vancouver und dann sind wir auch schon auf der letzten Station unserer Reise.

Erkenntnisse: Es ist billiger ein Auto für einen Tag auszuleihen als zwei Fahrräder.