Petersen zu Bayern

14 Jun
2011

Nach langem hin und her ist es nun amtlich: Nils Petersen verlässt Energie Cottbus und wechselt zu Bayern München. Letztendlich muss man sagen, dass Nils einfach der Überflieger der vergangenen Zweitliga-Saison war und es sich durch seine Leistung mehr als verdient hat, zu den Bayern zu wechseln. Nun wird die Zukunft zeigen, ob er sich in München durchsetzen kann.

Und man muss schon ehrlich zugeben, der FC Bayern ist zwar sportlich nur eine Liga höher als Cottbus, aber finanziell ist da mehr als eine Klasse unterschied. Gerade habe ich nach einem Girokonto gesucht und bin dabei auch auf ein Angebot von FC Bayern Banking gestoßen. Die bieten ein eigenes Girokonto nebst ecKarte und MasterCard. Das ganze natürlich im Design von Bayern München. So weit geht mein Sympathie nun doch nicht, aber für wahre Fans gehört das wohl dazu ;-)

Blog endlich Spamfrei

11 Jun
2011

Nachdem ich in den letzten Monaten wirklich extrem mit Spam in meinem Blog zu kämpfen hatte, habe ich nun das Plugin Math Comment Spam Protection installiert. Und siehe da, innerhalb der letzten Wochen habe ich keinen einzigen Spam-Kommentar bekommen. Zuletzt war das echt nicht mehr auszuhalten, da ich jeden Tag ca. 20 Kommentare von irgendwelchen Spam-Bots bekommen hatte. Nun bin ich zuversichtlich, dass das Problem gelöst ist.

Der einzige Nachteil: Zum Kommentieren müsst ihr nun immer eine kleine Mathe-Aufgabe lösen. Aber ich denke, das bekommt ihr hin :-)

“Der Vorwurf, meine Doktorarbeit sei ein Plagiat, ist abstrus.”

Als Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) diese Worte vor 3 Monaten in die Kameras sprach, dachte ich noch, er wurde Opfer einer Hetzkampagne gegen einen jungen aufstrebenden Politiker. Nun ist ja scheibchenweise die Wahrheit ans Licht gekommen und ich finde es moralisch schon sehr bedenklich, wenn sich ein Politiker einen Doktortitel erschleicht und dann auch nicht mal die Eier hat, sein Fehlverhalten auf Anhieb zuzugeben. Peinlich ist die Sache auch für die Uni Bayreuth, die ja seine Arbeit mit mit der Bestnote summa cum laude bewertete.

Ein wenig später entzog die Universität Heidelberg der FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin ebenfalls ihren Doktortitel. Und ich bin mir sicher, dass noch weitere Plagiate von Personen der aktuellen Zeitgeschichte aufgedeckt werden. Traurig ist die ganze Sache nur für die Studenten, die sich in mehrjähriger Forschungsarbeit einen Doktortitel hart erarbeiten. Die haben wirklich etwas geleistet! In der Öffentlichkeit wird ja momentan über die Wertigkeit von wissenschaftlichen Abschlüssen gespottet. Und auch für mich gehören solche Blender an den moralischen Pranger. Aber Moral und Ehrlichkeit sind einfach keine Tugenden, mit denen sich Politiker schmücken können.

Update: Nun wurden ja auch der niedersächsische Kultusminister Bernd Althusmann, der FDP-Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis und Stoibers Tochter “entzaubert”. Wer kommt noch alles?

Ein aufregendes Wochenende in Krakau liegt hinter mir. Bedingt durch den Konsum diverser Genussmittel sind die Erinnerungen zwar etwas verschwommen, aber eins ist mal wieder klar geworden: Die (ehemaligen) Erasmus-Studenten können einfach am besten feiern!

Aber nun erstmal von Anfang an. Mein ehemaliger Mitbewohner in Schweden, Santiago, war dieses mal an der Reihe die halbjährliche Erasmus-Reunion zu organisieren. Er entschied sich für Krakau und organisierte uns Appartements in der Józefa Dietla 75 (direkt im jüdischen Viertel und unweit des Zentrums). Dort haben sich am Freitag Nachmittag letztendlich 16 Leute zusammen gefunden, um die Stadt unsicher zu machen. Der größte Teil der Leute kam aus Deutschland und Spanien, aber wir hatten auch Österreicher, Schweizer und einen Schweden dabei.

Zwischenstopp in Warschau

Den ersten Abend haben wir mit ein paar Glas Lech in der Krakow Buddha Bar begonnen und uns dann weiter über das Restaurant Tutto Bene und dem Hard Rock Cafe zum Klub Muzyczny Lizard King in die Innenstadt vorgekämpft. Der Abend endete dann in mehr oder weniger typischen Erasmus-Verhaltensmustern, ohne jetzt genauere Angaben zu machen.

Nach etwas Sightseeing am Samstag (Hauptmarkt, Wawel, Kazimierz, zahlreiche Kirchen und Plätze) begann dann das intellektuelle Highlight des Trips: Der legendäre Russian Dinner. Zugegebenermaßen war es meine erste Teilnahme an dem Dinner und demnach wusste ich noch nicht so richtig, was mich erwarten würde. Aber bei jüdischen Essen gepaart mit koschen Vodka und einer Horde ehemaliger Erasmus-Studenten – was kann dabei schon schief gehen?

Nun ja..Murphy’s Law hat wohl wieder zugeschlagen und scheinbar unmögliche Dinge sind eingetreten. Unsere Kellnerin Karolina war gerade weg die nächsten Vodka-Flaschen beschaffen als ein massiver Holzschrank aus Oma’s Zeiten mit einem lauten Rumms auf den Boden schmetterte. Zugegebenermaßen waren wir nicht ganz unschuldig daran. Eine Mischung aus Schock, Lachen, Intelligenz und reflexartiger Schadensbegrenzung half uns, dass wir den drohenden Rausschmiss abwenden konnten.  Stattdessen kam Karolina und brachte uns wie gewohnt eine neue Ladung Vodka. Am Ende brachten wir es auf eine Rechnung von über 700 €. Wieviel Vodka das macht überlasse ich jetzt mal euren mathematischen Fähigkeiten. Danach haben wir uns auf Pirsch gemacht und studentische Pubs wie den Klub Pod Jaszczurami gestürmt.

Feiern mit den alten Freunden Wawel

Am Sonntag war dann schon wieder Abschied und die Leute verließen scheibchenweise Krakau. Nach einer Bootstour auf dem Wawel und einer Portion Bigos im Restauracja Sioux war dann auch für mich der Urlaub beendet. Per Nachtzug bin ich um 22 Uhr wieder zurück nach Stettin gefahren, wo ich mit einer satten Stunde Verspätung eingetroffen bin.

Es war mal wieder ein geiles Wochenende mit den Leuten aus Växjö. Sehr kurz, aber dafür extrem intensiv. Es gibt eigentlich nur noch eins zu sagen: God bless Erasmus!

Krakow Buddha Bar

Wieder mal nutze ich meinen Blog, um etwas Frust abzulassen Denn während die Kraftswerksbetreiber von Fukushima mit Selbstmordkommandos versuchen, die Lage in ihrem havarierten Atomkraftwerk zu stabilisieren, geistern in der Deutschen Presse viele sogenannte “Expertenberichte” mit unsinnigen bis absurden Aussagen über die Vorteile von Atomkraftwerken in Deutschland.

Zugegebenermaßen war ich schon vor dem GAU in Japan kein großer Unterstützer von Atomkraftwerken. Doch was die deutschen Energieunternehmen nun für Unwahrheiten verbreiten, bringt für mich persönlich das Fass zum Überlaufen.

Größtes Argument der Betreiber ist ja, dass der Strom günstiger ist. Auf dem ersten Blick scheint dies vielleicht auch so, aber wenn man die Argumente mal etwas genau untersucht, findet man heraus, dass der deutsche Steuerzahler hier die Zeche zahlt.

1) Die Milliarden von Entwicklungs- und Forschungskosten für Atomkraftwerke wurden und werden zum großen Teil über öffentliche Gelder (also vom Steuerzahler) finanziert.

2) Der Rückbau der alten AKWs kostet Milliarden. Die Energieunternehmen bilden dafür nur minimale Rücklagen, die nicht annähernd ausreichen, um den Rückbau zu finanzieren. Die nicht gedeckten Kosten werden letztendlich auf den Steuerzahler abgewälzt.

3) Kastortransporte müssen regelmäßig von Polizisten bewacht werden. Wer kommt für die Kosten der Polizeieinsätze auf? Na klar, der Steuerzahler.

4) Das finden geeigneter Lagerstätten wird vom deutschen Steuerzahler bezahlt. In Gorleben wird seit Jahrzenten gesucht, eine wirkliche Lagerstätte hat man immer noch nicht gefunden. Andere Bergwerke müssen wieder aufgemacht werden, weil der radioaktive Abfall aus den Behältern austritt.

Letztendlich ist Atomkraft für die Energieunternehmen einfach nur ein skrupellose Art, auf Kosten der Steuerzahler hohe Gewinne einzufahren. Und dann wird uns nachher noch erzählt, der Strom ist billiger. Aber so lange die Lobbyisten dieses Land regieren, werden wir auch weiterhin für dumm verkauft. Deswegen, Hirn einschalten!

Seit nunmehr 10 Wochen lebe und arbeite ich wieder in meiner alten Heimat in Schwedt. Heute habe ich es endlich mal geschafft, einen Rundgang durch meine ehemalige Wohngegend zu machen. Und ich muss schon sagen, mir blutet echt das Herz, wenn ich sehe, wie viele Orte der Kindheit abgerissen wurden oder vor sich hin gammeln. An den Orten, wo früher das blühende Leben tobte, sieht man heute nur noch grüne Wiesen. Vereinzelt lassen noch alte Straßen die früheren Ausmaße der Wohnkomplexe erahnen. Meine Kindheitserinnerungen sind noch präsent, nur die Orte finde ich heute nicht mehr.

Geschlossene Kaufhalle in der Engels-Straße

Welchen Wandel die Stadt in den letzten Jahren durchgemacht hat, ist schon Wahnsinn. Einst eine der jüngsten Städte der DDR mit einem Altersdurchschnitt von nicht mal 30 Jahren (!), nun eine alternde Stadt scheinbar ohne Zukunftsperspektive. Ich bin einer der wenigen, die nach Jahren wieder zurück gekommen sind. Viele sind gegangen und kommen nie mehr zurück. Ich frage mich, was für Schicksale hinter den tausenden von Leuten stecken, die diese Stadt verlassen haben. Niemand verlässt freiwillig seine Heimat, seine Familie und Freunde. Was ist aus den Leuten geworden? Geht es den Leuten jetzt besser? Wie würde Schwedt heute aussehen, wenn die Wiedervereinigung nicht gekommen wäre? Fragen, die mir keiner beantworten kann.

Ich möchte an dieser Stelle die Zukunft von Schwedt aber nicht allzu düster ausmalen. Vielmehr konzentriere ich mich auf die schönen Aspekte von Schwedt, von denen es zweifellos einige gibt. Ich freue mich schon auf den Sommer, wenn Schwedt wieder zum Leben erweckt und man die Natur genießen kann. Ich freue mich, die Gegend mit dem Fahrrad neu zu entdecken. Und ich freue mich auf viele neue Bekanntschaften und Gesichter. Erste Kontakte sind geknüpft, aber diese gilt es nun auszubauen.

Da ich ja nun seit einigen Wochen stolzer Besitzer eines iPhones bin, möchte ich mal von meinen Erfahrungen mit den beiden iPhone Apps Byline und Reeder berichten. Ich hatte zuerst Reeder runter geladen, da es im Apple Store gute Bewertungen hatte und angeblich auch das Offline-Lesen von RSS-Feeds erlauben soll. Dem war aber leider nicht so. Die App ist zwar einfach zu bedienen und super schnell beim Synchronisieren, aber leider werden bei den RSS-Feeds immer nur die Anreißer auf dem iPhone gespeichert. Wer also denkt, man kann zu Hause schön die Feeds synchronisieren und dann auf dem Weg zur Arbeit die vollständigen Artikel lesen, hat sich getäuscht. Es werden wirklich nur die in den RSS-Feeds veröffentlichten Anreißer gespeichert.

Darum habe ich weiter im App Store gesucht und noch den RSS-Reader Byline entdeckt. Dieser synchronisiert zwar nicht ganz so schnell, kann aber auf Wunsch auch die komplette Internetseite eines Feeds zwischen speichern. Also genau das, was ich brauchte! Damit kann man morgens sein iPhone synchronisieren und dann unterwegs ohne Internetverbindungen den kompletten Artikel des Feeds lesen. Es wird dann einfach die komplette Internetseite angezeigt. Einziger Nachteil hier, das synchronisieren dauert gefühlt eine halbe Ewigkeit.

Trotzdem, der Sieg geht ganz klar an Byline!

Das Duisburg keine Veranstaltungen ausrichten kann, wissen wir ja spätestens seit dem bei der Love Parade im letzten Jahr über 20 Leute unschuldig ums Leben gekommen sind. Nun haben die Duisburger mal beim Fußball was blicken lassen, obwohl sie ja eigentlich Erfahrungen damit haben sollten. Um es mal auf den Punkt zu bringen: Beim DFB-Pokal Halbfinale in Duisburg wurden die Cottbuser behandelt wie der letzte Dreck.

Angefangen hat alles am Duisburger Hauptbahnhof. Der Fanzug aus Cottbus rollt pünktlich ein und die Fans freuen sich schon bald im Stadion zu sein. Schön war’s! Man lässt die Fans über eine Stunde lang sinnlos am Bahnsteig rumstehen, ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, weiter zum Stadion zu kommen. Das führte dazu, dass eine breite Masse der Fans erst weit nach dem Anpfiff das Stadion erreichte.

Was die Fans bis dahin nicht wussten, auch der Teambus von Energie Cottbus wurde von Duisburger Idioten blockiert, so dass die Mannschaft ebenfalls später am Stadion eintraf. Der Pressesprecher von Energie Cottbus bringt es auf den Punkt: “Wir haben uns gefühlt wie im Viehtransport”. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie groß der Aufschrei gewesen wäre, wenn so etwas in Cottbus passiert wäre.

Auch nach Anpfiff ging die Verasche weiter. Der Schiri hatte seine Duisburger Brille auf, als er Cottbus einen glasklaren Elfer in der 11.Minute verwehrte. Auch die Entscheidung, ob der Ball in der 89.Minute vor oder hinter der Linie war, ist zumindest fragwürdig. Es passt einfach alles zusammen, ein unfähiger Gastgeber, überforderte Ordner, ein beschissener Schiri und ein unterdurchschnittliches Spiel der eigenen Mannschaft.

Interssant fand ich im übrigen auch, wie die Reporter den hohen Ausländeranteil in der Duisburger Mannschaft kommentierten. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hat Cottbus mit weitaus weniger Ausländern gespielt und es wurde vor jedem Spiel durchgekaut, dass die Mannschaft eigenlich nur aus Ausländern besteht. Gestern hat Duisburg das Spiel mit 10 Ausländern begonnen und es wurde überhaupt nicht kommentiert. Cottbus startete das Pokalspiel übrigens mit 9 Deutschen Spielern, aber anscheinend ist das auf einmal nicht mehr wichtig.

Danke für nichts ihr Duisburger Idioten!

Mal wieder möchte ich in meinem Blog über den Cottbusverkehr abkotzen. Ich bin gerade aus den Zug aus Berlin am Cottbuser Hauptbahnhof ausgestiegen. Im Bahnhofsgebäude hängt ja ein kleiner Hinweismonitor mit den Abfahrtszeiten der Bus und Bahn. Auf dem Monitor steht, dass um 17.03 Uhr die Linie 16 fährt.

“Schön”, dachte ich mir. Einfach raus aus dem Bahnhofsgebäude und rein in den Bus. Doch ich habe die Rechnung nicht mit dem Cottbusverkehr gemacht. Der hat nämlich seine eigenen Abfahrtszeiten und fährt auf einmal früher. Laut Anzeige an der Haltestelle fährt der Bus auf einmal um 17.00 Uhr. Wie kann sowas sein?

3 Minuten, die viel ausmachen

Der Busfahrer hat natürlich keine Gnade mit den ganzen Leuten die am Bahnhof ausgestiegen sind und gibt ca. 10 Sekunden bevor unsere Gruppe den Bus erreicht, Vollgas. Das kann es echt nicht sein! Mit solch einem “Angebot” vergrault man auch die letzten ÖPNV-Nutzer. Nur gut, dass ich jetzt wieder Fahrrad fahren kann. Das Vertrauen in den Cottbusverkehr habe ich jedenfalls verloren.

PS: Wer vom Cottbusverkehr hat sich eigentlich den Fahrplanwechsel ausgedacht? Vor nem halben Jahr wurde der ganze Fahrplan mit viel Tamtam umgestellt und nicht mal 6 Monate später wurde alles verworfen und ein neuer Fahrplan gemacht.

Mittlerweile lebe ich seit 7 Wochen wieder in meiner alten Heimat Schwedt und bin beruflich auch schon ganz gut angekommen. Nur mit einer eigenen Wohnung hat es bis jetzt immer noch nicht so richtig geklappt.

Das erste mal hatte ich Mitte Dezember bei der örtlichen Wohnbauten GmbH nach einer WG angefragt. Die Frau am Telefon war regelrecht schockiert und gab mir zu verstehen, das man so etwas “nicht gerne sieht”. Außerdem sollte ich doch bitte erst meine Eigentumsverhältnisse darlegen und ein 3 Seiten Word-Dokument ausfüllen. Dabei wollte ich doch eigentlich nur wissen, wo es freie Wohnungen gibt?! Das fand ich schon mal frech, also habe ich die Wohnungssuche erstmal abgebrochen.

Anfang Januar habe ich erstmal wieder den Wohnungsmarkt im Netz durchforstet und dann probiert, bei der Wobag (anderer Wohnungsanbieter in Schwedt) eine Wohnung zu bekommen. Aber auch hier war man scheinbar nur daran interessiert, Informationen über meine Eigentumsverhältnisse zu sammeln. Meine Anfragen per E-Mail blieben alle unbeantwortet (per Telefon hatte ich auch nie “den zuständigen Ansprechpartner” erreicht). So musste ich ein Online-Formular ausfüllen. In der folgenden Woche bekam ich dann tatsächlich Angebote für Wohnungen in Schwedt zugesandt – per Post (Willkommen im Zeitalter der modernen Kommunikation). Die Freude war allerdings nur von kurzer dauer, denn die Einzugstermine für die Wohnungen wurden mit Juni 2011 eingegeben. Hallo!? Bin ich hier in München oder was?

Wiederum angenervt habe ich es erneut bei der anderen Wohnungsgesellschaft versucht. Ich habe in den sauren Apfel gebissen und meine Vermögensverhältnisse in einem Word-Dokument dargelegt. Zwei Tage später bekam ich dann einen Anruf (hier ist man anscheinend schon etwas weiter mit der modernen Kommunikation) und eine nette Dame am Telefon bat mir eine Wohnungsbesichtigung für nächste Woche an. Siehe an, auf einmal geht es so schnell?

Nun bin ich gespannt, wie die Wohnungsbesichtigung nächste Woche verläuft. Um ehrlich zu sein, ich finde es sehr bedenklich, wenn mir die Wohnungsgesellschaft nur eine Wohnung zur Besichtigung anbietet, wenn ich denen mein monatliches Gehalt offenbare. Auch hätte ich mir ein wenig mehr Service versprochen, gerade aufgrund des hohen Wohnungsleerstandes in Schwedt. Und warum ich nach um 11 Uhr keinen mehr bei der Wohnbauten GmbH erreiche, kann ich echt nicht nachvollziehen. Oder hatte ich es mir zu einfach vorgestellt?

UPDATE: Die Wohnungsbesichtigung war recht gut. Wir durften uns zwei Wohnungen anschauen und haben uns für die kleinere in der Heinersdorfer Straße entschieden. Eine Woche später habe ich den Mietvertrag unterschrieben. Die Wohnungsabnahme musste ich allerdings alleine machen, weil kein Mitarbeiter mehr nach 16 Uhr zur Verfügung steht. Nun muss alles tapeziert werden, trotzdem überwiegt die Freude auf die neue Wohnung.

Hoch