76 Tage bis zum Aufbruch

Etwas verspätet stieß ich zu Antjes „Vorglüher-Party“. Schon auf dem Flur schlug mir hemmungsloses Lachen und Schreien entgegen. Als ich in die Wohnung kam, schmetterten mir solche klangvollen Namen wie Bitchhunter, Passywagoon oder Pimp Instruktor entgegen. Naja sei es es drum, ich schnappte mir mein erstes Bier und trank es genüsslich.

Doch irgendwie scheint es auf der Party lustig zu sein, sich gegenseitig auf die Schenkel zu klatschen. So dauert es nicht lange, bis ich auch eine geklatscht kriege. Man bemerke, ich bin der einzig nüchterne in der Runde und meine Schmerzleitung ist noch voll funktionsfähig. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mische ich dann munter mit und bin auch gut am austeilen. Schnell noch ne Partie Memorie mit Alex gespielt (Du hast wirklich verloren!) und dann geht der Höllentrip („Ich hab noch nie von Alkohol gekotzt“) für Alex los. Anfänglich noch etwas zurückhaltender äußerte es sich später in spontanen Kopf-ausm-Fenster-halt-Aktionen. Nach einigem erbrochenem später können wir Alex dazu bewegen nach Hause zu gehen. Doch schwerer gesagt als getan, die motorischen Fähigkeiten waren schlichtweg nicht mehr vorhanden.

Die Anschließende Party bot dann außer endlosen Runden von Tequilla und spontanen Umarmungen mit Antje (Ich weiß es wirklich nicht mehr!) auch keinen Höhepunkt mehr. Gegen 1.00 Uhr bewirkte dann der Tequilla bei mir ähnliche Erscheinungen wie bei Alex, es war höchste Zeit nach Hause zu schwanken.

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