Erfahrungsbericht auf der Schnellfahrstrecke von Berlin nach München

Mit der Fertigstellung aller Schnellfahrstrecken im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 8 (VDE) hat sich die Reisezeit mit dem Zug von Berlin nach München auf 4 1/2 Stunden reduziert. Nun haben wir einen privaten Besuch zum Anlass genommen, die neue Hochgeschwindigkeits-Strecke mal auszuprobieren.

Zunächst mussten wir allerdings eine (zeitraubende) Rundreise mit dem ICE durch Berlin ertragen. Bedingt durch Bauarbeiten in Teltow sind wir nicht einfach über den Nord-Süd Tunnel rausgefahren, sondern mussten zunächst nach Norden Richtung Pankow fahren, um dann über das Karower Kreuz auf den Außenring bis nach Ludwigsfelde zu fahren. Lustiger weise führte uns die Strecke durch Biesdorf, wo wir ca. 1 Stunde vorher losgefahren sind.

Geschwindigkeit aufnehmen

Einen ersten Eindruck von der Geschwindigkeit der neuen Bahnstrecke haben wir auf der Neubaustrecke zwischen Halle (Saale) und Erfurt bekommen. Hier fährt der Zug mit über 250 km/h durch sehr reizvolle Landschaften mit hohen Brücken und vielen Tunneln. Eines der Highlights ist die Saale-Elster-Talbrücke gleich hinter Halle, welche mit 6465 Meter auch die längste Brücke in Deutschland ist. Weitere Highlights sind:

  • Unstruttalbrücke, 2668 Meter, 2012, Sachsen-Anhalt, nahe Karsdorf
  • Bibratunnel, 6467 Meter, 2012, Sachsen-Anhalt
  • Finnetunnel, 6965 Meter, 2013, Landesgrenze Sachsen-Anhalt/Thüringen

Ab Erfurt beginnt die Schnellfahrstrecke nach Nürnberg (Eröffnung Dezember 2017, 107 km) . Auch hier sind einige bauliche Highlights hervorzuheben:

  • Tunnel Silberberg, 7407 Meter, 2017, Thüringen
  • Tunnel Bleßberg, 8326 Meter, 2017, Thüringen
  • Talbrücke Froschgrundsee, 2011, Landesgrenze Thüringen/Bayern

Ab Nürnberg folgt die Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München, welche allerdings schon seit 2006 existiert. Auf dem Teilstück hatten wir auch die höchste Geschwindigkeit der Reise mit 295 km/h.

Nach 5 Stunden Zugfahrt sind wir pünktlich am Hauptbahnhof München eingetroffen. Die Reise ist vom Komfort deutlich dem Flugzeug überlegen, da man nicht erst zum Flughafen laufen muss und sich auch im Zug frei bewegen kann. Die Reisezeit ist mit dem Flugzeit sicherlich noch einen Tick schneller, aber ich würde die Bahn immer bevorzugen.

Git Server auf Synology NAS einrichten

Damit man auf dem heimischen Synology NAS auch Git nutzen kann, muss man ein paar Einstellungen vornehmen.

Installation benötigter Komponenten

Zunächst muss man das Git Server Zusatzpaket über die Administrationsoberfläche das NAS installieren. Falls der NAS keinen Internetzugriff hat, kann man das entsprechende Git-Paket auch von den Synology Packet-Repository manuell herunterladen und später einspielen.

Nach der Aktivierung von Git im Disk Station Manager muss man noch den SSH-Dienst im Kontrollzentrum aktivieren. Dieser Zugriff ist notwendig, damit man über die Kommandozeile komfortabel ein Git-Repository anlegen kann.

Zudem muss man Git im Paket-Zentrum öffnen und einen ausgewählten Nutzer (hier: nutzername) dafür berechtigen. Dadurch wird in einer Datei ein Eintrag angelegt, so dass dieser NUtzer Git über SSH nutzen kann.

Einrichtung Repository per SSH

Nachdem die Komponenten installiert und konfiguriert sind, muss man sich als Administrator per SSH-Client (z.B. Putty) mit dem NAS verbinden. Anschließend muss man ins Home-Verzeichnis des Git-Nutzers wechseln.

cd /volume1/homes/nutzername

Verzeichnisse für Git anlegen und berechtigen.

mkdir Repos
sudo chown -R nutzername:users Repos
cd Repos
mkdir meinprojekt
cd meinprojekt

Anschließend ein leeres Git-Repository anlegen.

git init --bare Initialized empty Git repository in /volume1/homes/nutzername/Repos/meinprojekt/
cd ..
sudo chown -R nutzername:users meinprojekt

Jetzt ist das Repository angelegt und wird können mit einem Git-Client (z.B. Git Bash) darauf zugreifen.

Zugriff auf Git-Respository

Zunächst muss man in einem beliebigen Verzeichnis auf dem lokalen Computer das entfernte Repository klonen. Damit wird auch der remote origin gesetzt und somit ist die Verbindung zum entfernten Repository klar.

git clone ssh://nutzername@homenas/volume1/homes/nutzername/Repos/meinprojekte/
Cloning into 'meinprojekt'…
nuzternamne@homenas's password:
warning: You appear to have cloned an empty repository.

Standardmäßigen Git-Nutzer setzen

git config --global user.email "info@auslandsblog.de"
git config --global user.name "Sascha Nehls"

Nun kann man nach beliegen mit dem Git-Repository arbeiten. Ich empfehle zunächst im lokalen Repository eine .gitignore Datei anzulegen. Mit dieser Datei wird klargestellt, welche Dateien nicht versioneniert werden sollen.

Anschließend kann man bereits alle lokalen Dateien zum Repository hinzufügen (stagen).

git add .

Die vorgemerkten Dateien kann man nun mit einem Commit zum lokalen Repository hinzufügen.

git commit -m "Die ersten Dateien zum Projekt hinzugefügt"

Anschließend kann man die neuen oder geänderten Dateien auch zum entfernten Repository übertragen.

git push origin master

Somit kann man auf seinem Synology NAS erstmals erfolgreich Dateien im Git-Repository abgelegt.