Familienurlaub im Ferienpark

Zeitraum: 17.11. – 20.11.2019

Wir nutzten die letzten gemeinsamen Urlaubstage in diesem Jahr für einen viertägigen Ausflug in den Hasseröder Ferienpark nach Wernigerode. Der Ferienpark hat seinen Namen von dem Ortsteil Hasserode, in dem früher das gleichnamige Bier gebraut wurde.

Gleich nach der Ankunft haben wir erstmal das Schwimmbad in Beschlag genommen und damit unser Kind sehr glücklich gemacht. Bedingt durch Bauarbeiten in der Vorwoche war das Wasser zwar noch sehr kalt, aber das sollte sich die nächsten Tage verbessern.

Am Montag haben wir alle Einrichtungen und Kinderprogramme im Ferienpark ausprobiert. Der Nachwuchs hatte auf den Hüpfburgen und in den Bastelecken sichtlich Spaß, aber natürlich kann man im Harz noch viel mehr machen.

So haben wir am Dienstag einen Ausflug mit der Dampflok nach Drei Annen Hohne gemacht. Die Harzer Schmalspurbahnen fahren zu vielen Orten in der Region schnaufen sich wie vor 100 Jahren mit reichlich Dampf den Berg hinauf. Die Wagons sahen von außen aus wie früher und auch die Sicherheitsvorkehrungen waren noch aus dem vorletzten Jahrhundert. So konnte man während der Fahrt aus den Wagons aussteigen und coole Aufnahmen von draußen machen. Nur blöd, wenn gerade ein Tunnel kommt und der Rauch von der Lok einem den Atem raubt. 😐

Nach knapp 30 Minuten Fahrt waren wir auf 540 Meter in Drei Annen Hohne angekommen. Für Wanderer wäre hier ein guter Ausgangspunkt für die Besteigung des Brockens, aber wir sind ja keine Wanderer. 😉 So sind wir nach einem kurzen Aufenthalt zurück zur Haltestelle Wernigerode-Westerntor in der Nähe der Altstadt von Wernigerode gefahren. Hier gibt es sehr schöne Fachwerkhäuser in allen Farben und Formen, so dass man hier wunderbar flanieren kann. Das Mittag haben wir im Restaurant „Ins kleine Paradies“ zu uns genommen und sind anschließend mit vollen Magen wieder zurück in den Ferienpark.

Zum Ausgleich für diesen klimaschädlichen Ausflug haben wir die Fahrt zum Ferienpark mit dem Bus gemacht, welcher aufgrund der bezahlten Kurtaxe für uns kostenlos war. Die Strecke hätte man mit dem eigenen Auto in 5 Minuten erledigen können, aber wir wollten unser CO2-Pensum heute nicht überstrapazieren.

Am letzten Tag nutzten wir noch die Kletterhalle und das Schwimmbad, ehe wir die staureiche Heimreise antraten. Die letzten 10 Kilometer in Berlin haben uns nervlich alles abverlangt, aber nach 4 1/2 Stunden Fahrtzeit waren wir schließlich wieder in Biesdorf.

Erkenntnisse: Die Autobahn A2 ist durchgängig sechsspurig.

Das Verkehrsnetz um den Bahnhof Ostkreuz muss dringend ausgebaut werden.

Aus der Dampflok kommt nicht nur schöner weißer Rauch sondern auch ordentlich Schmauch und Asche.

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