Ein Virus begleitet unser Leben

Was wir in den letzten 4 Wochen erlebt haben, kennt man sonst eigentlich nur aus Katastrophen oder Zombie-Filmen. Der Prolog würde etwa so beginnen: „Wir befinden uns im 21.Jahrhundert. Ein neuartiger Virus breitet sich auf der Erde aus. Die Menschheit hat keinem Impfstoff und versucht mit allen Mitteln dagegen anzukämpfen. Es gibt schon viele tausende Tote.“

Klingt das filmreif? Es ist schon Realität!

Verheerende Bilder aus Italien

Erst in den letzten Tagen ist den Leuten in Europa klar geworden, wie bedrohlich dieses Virus eigentlich ist. Die Bilder von den überfüllten Krankenhäusern in Italien und den Mangel an Beatmungsgeräten sind um die Welt gegangen. Der Mensch ist auf einmal so verletzlich und man weiß überhaupt nicht, ob das erst der Anfang ist. Das öffentliche Leben in Italien ist nun im ganzen Land eingestellt. Beim Supermarkt bilden sich Schlangen, weil nur noch sehr wenige Leute gleichzeitig rein dürfen. Man macht sich sorgen um die Versorgung der Menschen.

In Deutschland sind wir noch nicht ganz so schlimm betroffen, aber so langsam wird auch hier das öffentliche Leben zunehmend eingeschränkt. Theater und Museen sind ab heute geschlossen. Praktisch alle Konzerte, Messen und Veranstaltungen mit größeren Menschenmengen wurden abgesagt. Fußballspiele werden vor leeren Rängen ausgetragen.

Fahrlässig finde ich allerdings, dass hierzulande immer noch Bars und Clubs öffnen dürfen. Allein an einem Abend im Berliner Club Trompete haben sich mindestens 17 Leute angesteckt (siehe Tagesspiegel vom 10.03.2020). Es ist auch nicht mehr zeitgemäß, dass sich weiterhin täglich Zehntausende ohne jeglichen Schutz in die überfüllen Busse und Bahnen quetschen. Aus meiner Sicht darf es nicht mehr lange dauern, bis unsere Regierung auch diese Gefahrenherde einschränkt.

Nicht in Panik verfallen

Wir versuchen uns als Familie optimal auf eine mögliche verschärfte Ausgangssperre vorzubereiten. Der Kühlschrank ist gut gefüllt, unseren Schreibtisch haben wir gerade rechtzeitig fertiggestellt und auch der neue Internetzugang ist bereits eingerichtet. Um es kurz zu machen, wir verfallen nicht in Panik und versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Wenn nötig, werden wir eine längere Zeit von zu Hause arbeiten.

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