Mal wieder in den Spreewald

Da wir dieses Jahr nicht ins Ausland fliegen wollten, haben wir uns für einen Urlaub in Brandenburg entschieden. 

Die Abfahrt war erstaunlich stressfrei, so dass wir bereits nach einer Stunde Fahrtzeit unser erstes Zwischenziel erreichten: Die Schlossinsel in Lübben. Dort gibt es einen wunderbaren Wasserspielplatz direkt an der Spree, den wir erstmal in Beschlag genommen haben. Zur Freude der Eltern gab es auch viele Sitzbänke im Schatten, so dass wir es dort einige Zeit ausgehalten haben.

Am späten Nachmittag sind wir dann weiter nach Burg-Kauper zu unserer Unterkunft Ferienidylle Harmony. Hier hatten wir bereits Peggys 40. Geburtstag gefeiert, so dass uns die Anlage schon vertraut war. 

Am nächsten Tag haben wir bei herrlichen Wetter  (29 Grad) eine Paddeltour nach Leipe gemacht. Die knapp 4 km Hinfahrt war noch aufregend. Wir hatten noch genug Kraft in den Armen, die Biber Nutrias, Libellen und Fische sorgten für allgemeine Erheiterung. Auch das Mittag mit dem Fisch-Burger im Restaurant Spreewaldhotel Leipe haben wir sehr genossen.

Paddeln im Spreewald: Auf dem Weg von Burg nach Leipe
Paddeln im Spreewald: Auf dem Weg von Burg nach Leipe

Die Rücktour entwickelte sich immer mehr zum Kraftakt, denn nun mussten wir gegen die Strömung und unsere Knochen ankämpfen. Nach weiteren 3,8 km Paddeln waren wir Glücklich, wieder in unserer Unterkunft zu sein. Da unsere Kleine immer noch keine Müdigkeit zeigte, sind wir anschließend zum Restaurant Il Fienile gefahren und haben uns die Bäuche mit Eis und Sahne vollgeschlagen. Dort gibt es auch einen sehr schönen Minigolfplatz, den wir so dann auch bespielt haben.

Als Abschluss des Tages waren wir noch im Streichelzoo und haben die Ziegen, Esel und Gänse bestaunt. 

Der nächste Tag zeigte sich von seiner regnerischen Seite, so dass wir den Tag in den Spreewelten in Lübbenau verbrachten. Unsere Lütte ist nun deutlich entspannter im Wasser und hatte richtig Spaß. Das Wellenbad und die Pinguine haben die Angst vor dem Wasser ganz gut verdrängt

Back to the roots

Am nächsten Tag sind wir für einen Tag zu unserer alten Wirkungsstätte nach Cottbus gefahren. Zunächst sind wir mit der Parkeisenbahn vom Bahnhof Sandower Dreieck zum Tierpark gefahren.

Noch nie hatten wir so viel Glück beim Anschauen der Tiere. Elefanten, Tiger und Riesenschildkröten konnten wir hautnah erleben. Das erweiterte Raubtierhaus und der neue Spielplatz haben uns auch sehr gut gefallen. Hier hat sich in den letzten Jahren einiges entwickelt und wir werden hier sicher irgendwann nochmal vorbei schauen.

Tiger im Tierpark Cottbus
Tiger im Tierpark Cottbus

Nach dem Tierpark sind wir noch zur Uni gefahren und haben den weiteren Ausbau des Campus begutachtet. Es ist schön mit anzusehen, wie der Campus weiter wächst und die Uni junge Menschen in die Stadt zieht. Die Konrad-Wachsmann-Allee hat inzwischen stattliche Bäume und die freien Baufelder aus unserer Studienzeit sind größtenteils geschlossen. Selbst die alte Schwimmhalle wurde abgetragen und hier entsteht gerade ein Gründerzentrum.

Rückfahrt in die Uckermark

Am Freitag war unser Kurzurlaub dann auch schon wieder zu Ende. Als letzten Höhepunkt sind wir zum Irrlandia nach Storkow gefahren. Dort wollten wir schon öfter mal hinfahren und nun hat es endlich mal geklappt. Es gibt hier viele Attraktionen für Kinder, die wir auch alle ausprobiert hatten. Nur die Riesenrutsche war etwas zu viel des Guten, denn so viel Nervenkitzel hatten wir auf einer Kinderrutsche nicht erwartet. Dass meine Tochter auf dem Schoß saß, hat die Sache nicht gerade leichter gemacht. Danach habe ich mich erstmal auf das Zugucken beschenkt und meine Frauen machen lassen.

Am Nachmittag sind wir dann auf der Landstraße (Oder-Lausitz-Trasse) weiter nach Stendell gefahren. Dort haben wir Peggys Geburtstag gefeiert und den Urlaub ordentlich ausklingen lassen.

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