Start ins zweite Semester

Nachdem Ostermontag noch frei war, ging am heutigen Dienstag das neue Semester los. Wir haben in Informatik II einen neuen Professor bekommen. Er hat uns zur Einleitung ein paar Stories von seinen Studienzeiten erzählt, was echt erfrischend war. Der Professor wirkte sehr nett und menschlich, ich denke ich werde gut mit ihm auskommen.

In Mathe behalten wir „Berndte“. Eigentlich hatte ich mir einen anderen Professor gewünscht aber was solls. Wenigstens sind uns die Bonuspunkte für korrekt abgegebene Übungsaufgaben sicher. Mediendesign ist ein eher langweiliges Fach, der Professer leiert 90 Minuten sein Skript runter ohne irgendwie mit uns zu interagieren. Das Skript ist aber im Vergleich zu den anderen Fächern echt ein Augenschmauß (obwohl das bei den ganzen Latex-Skripten von Mathe und Info auch nicht wirklich schwer ist). Mal schauen, wie lange ich mir die monotonen Vorlesungen noch antun werde.

Endlich Semesterferien

Die ie letzten Wochen der Vorlesungszeit und die ganzen Prüfungen waren extrem anstregend. Lediglich die Prüfung in Medienwissenschaften war ein totaler Witz. Es kamen fast die gleichen Aufgaben ran, wie in den Jahren zuvor und besonders viel wissen musste man auch nicht. Geschrieben wurde im großen Hörsaal und nur 2 Personen beaufsichtigten die Prüfung. Es wurde gespickt, wie ich es selbst in den schönsten Schuljahren nicht erlebt habe.

Die Mathe-Prüfung war aber um so heftiger. Ich habe die 90 Minuten durch geschrieben ohne Pause, und trotzdem habe ich nicht mal annähernd alle Aufgaben geschafft. Ich war echt gespannt, wie die Prüfung aus geht und heute wurden dann endlich die Ergebnisse im Internet veröffentlicht. Und ich muss sagen, das Ergebnis hat mich fast umgehauen. Ich habe eine glatte 3.0, damit sind nur 11 Leute besser als ich (von ca. 190)! Fast alle meine Kumpels haben bestanden, darauf kann man schon mal anstoßen.

Jetzt kann ich die Semesterferien etwas entspannter genießen und mich mehr meinen Hobbys widmen. Mein Blog muss nämlich endlich mal überarbeitet werden und außerdem will ich noch ein paar Fotos nach bearbeiten.

Es geht also doch!

Die zweite Teilprüfung von Informatik I gibt mir wieder ordentlich Mut. Nachdem ich die erste Teilprüfung ordentlich in den Sand gesetzt habe und Zweifel in mir aufkamen, hatte ich in der zweiten Teilprüfung tatsächlich 24 von 25 Punkten! Damit haben sich meine Chancen Informatik I zu bestehen erheblich verbessert, in der letzten Prüfung brauche ich nicht mal mehr 50%, um den Schein zu bekommen. Soein Glückgefühl habe ich gebraucht, denn sonst verliert man echt die Motivation.

Erfahrungsbericht: Die ersten 3 Monate in Cottbus

Ich bin jetzt gut 3 Monate in Cottbus und es wird Zeit für einen kleinen Zwischenbericht.

Ich muss sagen, mittlerweile ist der triste Studienalltag eingetreten. Die Illusion, dass man im Studium nur Fächer hat, die einen auch wirklich interessieren, ist vorerst beigelegt. Es überwiegt die Mathematik und Informatik und der Anspruch ist schon extrem heftig. Ich frage mich ernsthaft, ob ich überhaupt der Richtige für ein Studium bin. Einige Studenten ziehen erste Schlüsse und verlassen die Uni, um an eine FH zu gehen oder eine Ausbildung zu machen. Ich hoffe ich zerstöre keine Träume, wenn ich sage, Student zu sein erfordert viel harte Arbeit und einiges an Motivation. Das Grundstudium ist definitiv kein Selbstläufer. Ich bin aber von Natur aus Kämpfer und habe mir vorgenommen, das Semester voll durchzuziehen und möglichst alle Fächer zu bestehen.

Neben dem harten Studium gibt es aber dennoch Grund zur Freude: Ich habe in den letzten Woche viele nette Leute kennen gelernt, mit denen ich viel in Cottbus unternehme. Und auch die Stadt Cottbus gefällt mir immer besser! Ich war neulich zum ersten mal im Gladhouse und der Laden gefällt mir echt gut (mal ganz abgesehen von den Uni-Parties, die jede Woche ein Highlight sind). Ich war neulich noch bei einem Spiel des FC Energie Cottbus, die Stimmung war einfach nur geil! Da werde ich definitv öfter hingehen.

Ansonsten bin ich noch beim Unisport aktiv und spiele Lacrosse bei den Cottbus Cannibals. Lacrosse ist eine nordamerikanische Ballsportart mit Elementen aus Eishockey, Fußball und Rugby. Wir trainieren jede Woche 2 mal in der Uni-Sporthalle und es macht echt laune.

Lacrosse in der Sporthalle der BTU
Lacrosse in der Sporthalle der BTU

Punk im Club Südstadt

Meine neue Leidenschaft für deutschen Punkrock wurde heute zum ersten mal Live befriedigt, als sich doch tatsäch „Normahl“ ankündigten, im Club Südstadt zu spielen. Steffen hatte mich mehr oder weniger da hin gezerrt und zusammen mit Lars haben wir die Bude richtig gerockt. So doll, dass Steffen nach nicht mal 30 Minuten das Konzert mit starken Nackenschmerzen beenden musste. Für alle die Normahl nicht kennen, diese Band gilt als die dienstälteste Punkband Deutschlands hat  den deutschen Punk ungemeint gezeichnet.

BTU tanzt – und ich auch!

An einem ziemlich lustigen Abend bei der Veranstaltung „BTU Tanzt“ in der Mensa der Uni habe ich völlig unverhofft neue Schwedter kennen gelernt, genauer gesagt Steffen und seine Freundin Mandy. Das schöne ist, das Steffen auch gerade angefangen hat zu studieren und wir ziemlich viele Vorlesungen gemeinsam haben (da er Informatiker ist). Gleich am ersten Abend haben wir ordentlich einen gebechert und auf unsere zukünftige Studentenzeit angestoßen. Echt komisch wie klein die Welt doch ist.

Student in Cottbus

Das Vorsemester ist vorbei, die ersten Leute habe ich kennen gelernt und meine Wohnung ist auch eingerichtet – nun bin ich endlich als Student in Cottbus angekommen. Die letzten Wochen waren sehr spannend und ich habe eine Menge neuer Leute kennen gelernt. Auch die in die neue Umgebung in Cottbus habe ich mich recht gut eingelegt.

Heute geht offiziell das Semester los und ich werde die Woche mit der Vorlesung Mathematik I (Diskrete Mathematik) bei Prof. Martin beginnen. Im Stundenplan stehen sonst noch die Fächer Informatik I (Algorithmieren und Programmieren), Grundlagen der Elektrotechnik I und Medienwissenschaften. Zu jeder Vorlesung werden dabei verschiedene Übungstermine angeboten und man kann selbst entscheiden, zu welcher Zeit man die Übungen wahrnimmt. So kann man den Stundenplan mehr oder weniger selbst bestimmen. Ich bin gespannt, wie sich das Semester so entwickelt und ob ich weiterhin so viele andere Studenten kennen lernen werden. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Das Vorsemester beginnt

Nach einer schlaflosen Nacht beginnt für mich heute der erste Tag in meiner akademischen Laufbahn, der erste Tag überhaupt an einer Uni. Ich kenne noch keine Leute hier, hoffe aber, dass sich dies schnell ändert. Nachher geht das Vorsemester los, in dem man noch mal den Abiturstoff ein wenig auffrischt. Mir gehts eigentlich auch darum, ein paar Leute kennen zu lernen.

Wohnungsübergabe in Cottbus

Ich bin wieder in Cottbus, um den Mietvertrag für meine Wohnung zu unterschreiben. Ich wohne zukünftig im Wohnheim 2, also gleich neben der Uni. Mein einziger Gedanke war: „hoffentlich nicht neben einem Chinesen“ und meine Gebete wurden erhört! Ein überaus netter Hausmeister übergibt mir den Schlüssel, ich komme in eine sehr aufgeräumte Studentenbude. Mein Mitbewohner ist nicht da, sicherlich weil das Semester noch nicht angefangen hat.

Ich bin in einem 2-Raum Appartement gleich neben der Uni untergekommen. Ich habe ein eigenes Zimmer und teile mir mit meinem Mitbewohner Küche und WC. Soweit ist alles vorhanden, Bett, Schrank, Tisch, nur einen Ofen kann ich nicht ausfindig machen. Naja, muss wohl die Mikrowelle her halten. Am gleichen Tag fahre ich wieder mit Mutti nach Hause.

Blick aus dem Wohnheim 2 auf die schöneren Häuser.
Blick aus meinem Zimmer im Wohnheim 2 auf die schöneren Häuser der Umgebung.

Ab nach Cottbus

Ich bin heute mit meinem Bruder zum „Tag der offenen Tür“ nach Cottbus gefahren, um mir dort die Technische Universität genauer anzuschauen. Mein erster Eindruck von Cottbus war zwiespaltig, es gibt hier viele alte Häuser die noch renovierungsbedürftig sind, aber dafür war hier auf den Straßen jede Menge los. Dieser Eindruck bestätigte sich an der Uni, wir hatten große Mühe einen Parkplatz zu finden. Im Audimax waren viele Infostände, unter anderem auch von IMT. Ein Typ erzählte mir was von einem abwechslungsreichen Studium und einer guten Partyszene. Ich war begeistert! Als ich genug Informationen und viele Prospekte eingesammelt hatte, ging ich zu einer Infovorlesung. Ein stark sächselnder Informatikprofessor hat erzählt, dass es die Informatiker und IMTler sehr schwer bei ihm haben. Der Hörsaal hat gelacht. Wir schauten uns die Forschungshallen an und auch das Multimediazentrum. Ich bin wirklich erstaunt, die IMTler machen wirklich interessante Dinge. Nebenbei erzählt man mir, dass man über WLAN kabellos und kostenlos auf dem Campus surfen kann.

Ich werde das Gesehene nochmal ein paar Tage verarbeiten und dann schauen, ob ich nach Cottbus studieren gehe. Momentan tendiere ich stark zu Cottbus!